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ALEC EMPIRE: The Golden Foretaste Of Heaven |
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Platten -
Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Markus Tils
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Dienstag, 29. Januar 2008 |
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(Eat Your Heart Out Records) Alec Empire ist jemand der das Selbstbewusstsein für sich gepachtet hat und im elektronischen Sektor ein wichtiger Gegenpol gegenüber dem ist, was man sonst als elektronische Musik bezeichnen würde. Seit Jahren schon ist der Querkopf ein international gefragter Musiker, Produzent und Remixer. Die Liste derer, mit denen er zusammengearbeitet hat, liest sich wie das "Who Is Who" der Szene: Rammstein, Slayer, Dave Grohl, Björk oder Nine Inch Nails, um nur wenige zu nennen.
Für sein neustes Werk zog der gebürtige Berliner erst einmal wieder von London in seine Heimatstadt und gründete ein neues Label. Warum, fragt man sich da. Die Antwort ist der Stilbruch auf "The Golden Foretaste Of Heaven". Der Meister des Krachs und Lärms ist ruhiger geworden. Die Schroffen verzerrten Gitarren sind nicht mehr so ausgeprägt wie auf "Futurist" oder "Intelligence & Sacrifice". Vielmehr zeigt sich Empire fast schon von einer melodiösen Seite. Gerade der Opener "New Man" ob er sich damit selbst meint? - ist dermaßen hitverdächtig, dass jede momentane Indie Disco nicht ohne diesen Track auskommen kann. Die Vocals sind komplett elektronische überarbeitet und leicht verzerrt. Statt dem üblichen Geschrei singt Alec Empire, nicht wirklich viel, aber immerhin ein wenig.
Alec Empire wäre nicht er selbst, wenn er nicht sein Gespür für jede Art von Experimenten ausleben könnte. Viel Spielraum, der wiederum viel zulässt. Dennoch: Ältere Fans werden sich erst einmal wundern, sich aber mit dem anfreunden, was ihnen in den zehn Tracks geboten wird. Ein Perfektionist wie Empire kann eben kein schlechtes Album machen. Somit reiht sich "The Golden Foretaste Of Heaven" qualitativ mühelos in die Parade seiner bisherigen Alben ein."
Info: www.alec-empire.com »
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