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Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Marc Isenbügel
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Mittwoch, 19. Dezember 2007 |
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(Trustkill/SPV) Hardcore ist der große Trend und jeder möchte momentan so real und old school wie nur möglich sein. Da ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit bis H&M oder ZARA bald MINOR THREAT Damentaschen oder Wollsocken anbieten. Auch der Schritt zu den 90er HC Bands ist da nicht mehr weit und an die Sternstunden des NYHC inklusive BIOHAZARD Kopfsocke und fiesem Goatie (2x igitt!!) erinnert man sich immer mal wieder mit Wehmut aber auch etwas peinlich gestimmt zurück.
THIS IS HELL Gitarrist Rick Jimenez baut sich mit seinen SOLDIERS seine ganz eigene Version des NYHC in der Tradition von MADBALL, TERROR und Konsorten. Eine besonders große Stilvielfalt oder gar Überraschungs-momente darf man auf „End Of Days“ im Gegensatz zum THIS IS HELL Album nicht erwarten. Hier werden relativ unspektakulär und uninspiriert NYHC Standards inklusive Gangvocals („Even worse“) abgespult, die man heutzutage schon besser gehört hat. Mit 13 Songs in knappen 35 Minuten moshen SOLDIERS ihren NYHC völlig soli- und metalfrei runter (vielen Dank dafür!). So nett und nostalgisch das Ganze gemeint ist, so ehrlich muss man aber auch sagen, dass es heutzutage Bands gibt die dieses alte Süppchen um Längen besser aufwärmen als gerade die Soldaten um den THIS IS HELL Gitarristen. Passend zum ganzen NYHC Konzept gibt’s am Ende noch einen recht nervigen HipHop Song, der das alte BIOHAZARD/HOUSE OF PAIN-Trauma noch mal aufarbeitet. Ist es eigentlich schon so lang her, dass der Kram so retro ist, dass er ohne Weiteres wieder aufgelegt werden muss??
Wer modernen HC mag und sucht, sollte sich lieber an HAVE HEART, AMBITIONS, VERSE u.ä. probieren. „End Of Days“ kann da leider so gar nicht mithalten…
Info: www.myspace.com/soldiersny »
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