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AIDEN: "Die dunkle Seiten waren schon immer in der Musik ein Thema" PDF Drucken E-Mail
Interviews - Aktuelle Interviews
Geschrieben von Markus Tils   
Dienstag, 31. Januar 2006

William Francis bezeichnet sich gerne als einen Filmfreak, dessen Lieblingsgetränk schwarzer Kaffee ist. Jemand der, wenn es der Terminplan zulässt, gerne in Seattle mit seinen Freunden abhängt und gerade seinen Honda Civic an seinen Bruder verkauft hat. Warum er dies getan hat, ist eigentlich ganz einfach. William Francis ist der Frontmann von der Band AIDEN und tourt mit seiner Band unentwegt über den Erdball, um Abend für Abend die Clubs dieser Welt zu rocken.  AIDEN haben mit "Nightmare Anatomy“ ein Album auf den Markt gebracht, dass die Kritiker sehr erfreute und Fans von Bands wie My Chemical Romance oder From First To Last direkt anspricht. Düstere Texte mit der Energie des EmoCores.

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AUFGEPASST! Zu diesem Interview verlosen wir 3 handsignierte Alben von AIDEN! Wenn das nix ist?!?
Beantwortet folgende Frage: Aus welchem Film stammt der Name der Band?
Antwort bitte bis zum 19.03.2006 und schickt diese an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

SMASH-MAG.com: Hi Wil. Wie läuft die Tour mit Bullet For My Valentine?
Wil: Sie läuft blendend. Wir hatten jetzt einige Tage frei gehabt und haben uns in London umgeschaut. Als ich dann gestern in den Tourbus steig wachte ich heute dann hier in Köln auf. Es macht auf jeden Fall viel Spass hier in Europa zu sein.

SMASH-MAG.com: Es ist jetzt das zweite Mal, dass ihr hier in Köln spielt. Das erste Mal war letzten Herbst mit The Hurt Process. Ein entscheidender Faktor ist, dass ihr heute Abend vor ausverkauftem Haus spielt und nicht wie damals vor 50 Leute im Underground.
Wil: Ich bin echt überrascht, dass wir heute Abend vor ausgeverkauftem Haus spielen. Aber Bullet For My Valentine sind schon eine klasse Band, die in England und so wie es aussieht, auch hier in Deutschland, mega angesagt sind. Wir sind glücklich, dass wir mit ihnen auf Tour sein können, denn es bedeutet uns halt sehr viel, gerade hier in Europa, vor so vielen Leuten zu spielen. Auch, wenn sicherlich die meisten halt wegen Bullet da sind.

SMASH-MAG.com: Wie war dein erster Eindruck von Deutschland?
Wil: Er war großartig. Die erste Stadt die wir gesehen haben war Saarbrücken. Das Konzert war ziemlich undergroundmäßig und ausverkauft. Die Kids sind völlig ausgerastet und ich dachte mir, "Fuck Yeah" so kann es weitergehen (grinst). Und das hat sich bis jetzt nicht geändert. Auch wenn jetzt die Show damals in Köln sehr mager war, haben wir hier eine richtig tolle Zeit gehabt, die unsere Vorstellung weit übertroffen hat.

SMASH-MAG.com: Euer Bandname stammt aus dem Film "THE RING". Dort gibt es einen Jungen namens Aiden. Hat der Charakter dieser Figur parallelen zur Band?
Wil: Nein, eigentlich nicht. Unser Drummer kam mit diesem Namen in unseren Proberaum. Da wir alle den Film ziemlich cool finden haben wir uns kurz entschlossen uns so zu nennen.

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: Ihr selbst bezeichnet eure Musik als "Horror-Punk". Was ist typisch für solch einen musikalischen Ausdruck?
Wil: Ich glaube, dass es an unseren Texten liegt, dass der Ausdruck "Horror-Punk" gut dazu passt. Wir haben ja durchweg sehr dunkle Themen über die wir singen.

SMASH-MAG.com: Auf eurem ersten Album „Our Gangs’ Dark Oath“ gibt es den Song: "I set my friends on fire". Müssen ja  nette Freunde sein?
Wil: (lacht) Ja, es ist halt ein Song über Freunde, die man im Leben nun mal so hatte. Ich hatte mal eine Freundin gehabt und als diese Beziehung zu Ende war, haben mich viele meiner Freunde als ein Stück Scheisse bezeichnet und ich wusste nicht warum sie es taten. Viele meiner Freunde mieden mich und ich verlor sie letztendlich. Nur die wahren Freunde hielten noch zu mir und deshalb habe ich diesen Song geschrieben, der diese Situation aus meiner Sicht wiedergibt.



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