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Seite 1 von 2 Vor der Show in Köln hat sich Daniel Andriano Zeit für uns genommen. Als wir zu ihm in den Backstage-Bereich kamen, war er noch mit seinem High-Tech-Handy von der Telekom beschäftigt, wie wir es schon bei Joseph von THE USED gesehen haben. Es sieht so aus, als sei dieses kleine Gerät mit MSN-Messanger und vielen anderen Funktionen sehr beliebt bei Bands auf Tour, um mit der Heimat in Kontakt zu bleiben und es scheint überall käuflich zu sein, nur bei uns in Deutschland nicht. Nach der Tour im letzen Jahr mit ME FIRST AND THE GIMME GIMMES sind die Jungs vom ALKALINE TRIO erneut auf weltweiter Tour als Headliner unterwegs.
SMASH-MAG.com: Ihr spielt nur zwei Shows in Deutschland während dieser Tour. Warum nur zwei? Daniel: Ja, das stimmt. Es ist eine sehr lange Tour mit vielen verschiedenen Ländern. Wir spielen noch in Großbritannien, in Amerika, Japan und Australien. Aufgrund dessen können wir nur wenige Shows in den Ländern spielen..
SMASH-MAG.com: Warum habt ihr Köln und München gewählt? Sind das Eure Lieblings-Städte für Shows in Deutschland? Daniel: Wir mögen Köln und München schon sehr, aber wir haben eine Booking Agentur hier, die für uns alles regelt. Unser Agent setzt sich mit dem Promoter in Verbindung und sie entscheiden dann gemeinsam, wo es am besten ist für uns zu spielen. Wenn wir das nächste mal durch Deutschland touren, spielen wir vielleicht auch wieder in anderen Städten, wie zum Beispiel bei unserer letzen Tour, wo wir in Bochum und nicht in Köln gespielt haben.
SMASH-MAG.com: Weißt Du schon wann das sein wird? Daniel: Hm, vielleicht wenn wir das nächste Album raus bringen werden... SMASH-MAG.com: Und wann wird das voraussichtlich sein? Daniel: Im Sommer werden wir daran weiter arbeiten und ich hoffe mal, dass wir Ende des Jahres etwas Neues veröffentlichen können.
SMASH-MAG.com: Habt ihr schon ein paar neue Songs? Daniel: Oh ja, die haben wir. SMASH-MAG.com: Spielt ihr davon auch schon welche heute Abend? Daniel: Nein, noch nicht. Wir werden heute Abend nur alte Stücke spielen.
SMASH-MAG.com: Was weißt Du über Eure deutschen Support-Bands? Daniel: Von THE SPOOK habe ich schon gehört. Derek, unser Drummer, kennt sie wohl und meinte sie sind cool und könnten gut mit uns spielen.
SMASH-MAG.com: Im August habt ihr hier mit ME FIRST & THE GIMME GIMMES gespielt. Jetzt seid ihr alleine hier, ist das ein großer Unterschied für Dich? Daniel: Ja, es ist schon ein Unterschied. Im August waren wir mit Freunden von uns hier und hatten eine Menge Spaß mit ihnen. Jetzt sind wir alleine hier, am gleichen Platz wo sie gespielt haben, sind Headliner und können etwas länger spielen und die Leute kommen nur wegen uns her. SMASH-MAG.com: Klar, das ist verständlich. Bist Du noch nervös vor den Shows? Daniel: Nein, eigentlich nicht, aber es kommt ab und zu auch noch mal vor.
SMASH-MAG.com: Wann bist Du noch nervös? Liegt es dann am Ort oder so etwas? Daniel: Ja, wenn wir in Chicago spielen ist es immer etwas Besonderes, weil wir die Band dort gegründet haben. Es ist ein spezieller Ort, weil auch viele Leute dort sind die wir kennen, Freunde, Familie usw.
SMASH-MAG.com: Was denkst Du darüber, dass so viele Hardcore- und Punkbands mehr Geld mit ihren T-Shirts machen, als mit ihrer Musik? Daniel: Hm ich denke die Bands müssen irgendwie das nötige Geld verdienen, auf welchem Weg auch immer. Die Industrie hat sich geändert. Es ist einfach schwieriger CDs und Platten zu verkaufen, als es das noch vor ein paar Jahren war. Ich weiß nicht, ob wir auch zu den Bands gehören, die mehr T-Shirts verkaufen. Denn von jedem Album das wir raus gebracht haben, haben wir mehr verkauft als mit dem Vorgänger. Ich denke, dass ist ein gutes Zeichen. Betrachtet man große Bands wie die FOO FIGHTERS oder die QUEENS OF THE STONEAGE, haben die vor einigen Jahren noch mehr Platten verkauft als es jetzt der Fall ist. Nicht weil die Leute die Musik nicht mögen, sondern weil alle denken, dass sie genug Geld haben und dass man ihre Songs und Alben ruhig runterladen kann.
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