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CRASH MY DEVILLE: Von Ballonseide und Fallschirmhosen nehmen wir allerdings Abstand! |
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Geschrieben von Markus Tils
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Freitag, 7. September 2007 |
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 Crash My Deville mit Shouter Daniel, 2 v.r. Die Band aus dem Saarland wurde 2002 gegründet. Ihre musikalischen Einflüsse bewegen sich von Emo über Screamo bis hin zum MetalCore. Nach zwei EPs folgte 2006 das Debüt „The Consequence Of Setting Yourself On Fire” auf Redfield Records. Ein Album, dass durchweg gute Kritiken bekam und als emotionale Abrissbirne galt. Nun steht mit „Please Glamour, Don't Hurt Em“ der Nachfolger an. Ein erneuter Donnerschlag, mit dem die Saarländer weiter durchstarten werden. Via Mail stand Shouter Daniel zur Verfügung und beantwortete unsere Fragen…
SMASH-MAG.com: Jetzt erscheint euer neustes und zweites Album. " Please Glamour, Don't Hurt Em” wieder über Redfield Records. Bitte erzählt doch mal ein wenig darüber. Wie ist denn das allgemein so für Euch, wenn Ihr im Studio seid? Macht ihr das gerne oder nur weil es halt sein muss?
Daniel: Sowohl als auch. Würden sich Alben von selbst aufnehmen wäre es ja ein wenig langweilig. Viele Ideen entstehen ja auch erst während einem Studioaufenthalt, man sieht wie die geschriebenen Songs wachsen und sich langsam zusammenfügen. Das ist schon eine schöne Erfahrung.
SMASH-MAG.com: Beim Einsingen zum neuen Album zog sich Daniel eine Lugenzerrung. Wie fühlt sich sowas an und wie lange wurde ausgesetzt?
Daniel: Anfühlen tut es sich beschissen und aussetzen muss man schon ein wenig. Die restlichen Aufnahmen mussten ein wenig verschoben werden, aber nur für 3 Wochen.
SMASH-MAG.com: Viele werden euch bestimmt noch nicht kennen und das Saarland bietet sicherlich nicht so den "Spielraum" um sich einen größeren Namen zu machen. Mit welchen Bands könnt ihr Leben, dass man sie mit euch Vergleicht, dass man einen guten Eindruck von Crash My Deville.
Daniel: Sofern es Bands sind die Musik aus den richtigen Gründen machen, mit Hingabe dabei sind und Herzblut in ihre Musik stecken kann ich mit allen vergleichen Leben muss ich sagen. Das ist unser Ziel bei allem was wir machen. SMASH-MAG.com: Metalcore, Emo, Screamo…wenn man es Prozentual aufteilen müsste. Wie würden die Anteile sein?
Daniel: Schwer zu sagen, von allem einen gleichen Anteil, aber irgendwie auch nichts von allem. Wir wollen unser eigenes Ding aus den Bestandteilen schaffen und versuchen so wenig wie möglich in Schubladen zu denken.
SMASH-MAG.com: Auf eurem Album sind bei drei Songs Redfield Macher Kai, Ole und Plotzki von Fire In The Attic zu hören. Wie würdet ihr diese Redfield Familie beschreiben? Was ist das Besondere daran? Brüder im Geiste?
Daniel: Freunde im Herzen eher. Die Fita-Jungs sind ja eh die besten Typen der Welt, und der Chef (Kai) gehört auch dazu. Alles super Typen mit dem Herz am rechten Fleck und viel Ehrgeiz, ich denke das macht das Besondere an Redfield aus. Ich habe übrigens für diesen Satz KEIN Geld bekommen! ;)
SMASH-MAG.com: Song 6 bis 8 wirken als Konzept? Was steckt dahinter?
Daniel: Alle 3 Teile haben die gleiche Grundmelodie, die jeweils im Refrain wiederholt wird. Im Prinzip sind es 3 komplett unterschiedliche Songs, einer schleppend, einer verspielt und einer schnell. Es war ein Versuch und etwas was wir schon lange ausprobieren wollten. Zum Glück hat es funktioniert.
SMASH-MAG.com: Please Glamour, Don't Hurt Em. Wie kam denn der Albumtitel zustande? Was verbirgt sich dahinter?
Daniel: Das textliche Konzept des Albums war im Vorhinein klar, es musste nur noch einen Namen haben der nicht wirklich alltäglich ist. Als Inspiration diente im Endeffekt das einzige Hit-Album von MC Hammer, was „Please Hammer, don´t hurt ´em“ heißt. Von Ballonseide und Fallschirmhosen nehmen wir allerdings Abstand!
SMASH-MAG.com: Euer Debütalbum bekam durchweg gute Kritiken. Habt ihr selbst mit solch einer Resonanz gerechnet? Hat sich mehr getan als ich euch hättet vorstellen können?
Daniel: Um ehrlich zu sein: Nein! Wir kamen ziemlich spät mit dem alten Album. Die Songs hatten zum Teil schon 3 Jahre auf dem Buckel und waren, in unseren Augen, für uns als Band nicht mehr repräsentativ. Dass das Feedback dann doch durchweg gut war hat uns allerdings umso mehr überrascht.
SMASH-MAG.com: Welcher Song flasht Euch denn persönlich am meisten?
Daniel: Ich kann ja nur für mich sprechen, und bei mir ist es ganz klar der erste Teil des eben erwähnten 3-Teilers, weil wir so einen Song ihr dieser nich nie geschrieben haben und er trotzdem zu uns passt.
SMASH-MAG.com: In Anspielung auf euren Bandnamen…Was ist das Besondere an einem Cadillac Deville?
Daniel: Nichts, von daher wird er „gecrashed“.:) Es wird gerne mal versucht zuviel in Bandnamen hinein zu interpretieren, dieser Bedeutet im Prinzip nichts.
SMASH-MAG.com: Nach jedem Album kommt die Tour. Wann und mit wem kann man euch sehen?
Daniel: Wir befinden uns zur Zeit in der Planung, sicher ist aber dass wir ab Oktober bis zum Jahresende verstärkt unterwegs sein werden. Es wird einfach Zeit die neuen Songs live zu spielen und wir freuen uns.
Info: www.crashmydeville.de
Livestream des Albums Please Glamour, Don't Hurt Em
Platte ab sofort bei merchshop.de und bei amazon.de
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