Advertisement
HomeNeuigkeitenInterviewsKonzertePlattenBücherGalerienGewinnspiel
Freitag, 21. November 2008 Home arrow Interviews arrow PARIS RISE: „Rituale des Zusammenfindens“
Newsflash
RISE AGAINST: Konzertverlegung

Wegen der großen Nachfrage wurden die Konzerte in München, Köln, Saarbrücken und Hamburg in größere Konzerthallen verlegt:

 

mehr...
 
SMASH-Foto
Wir Präsentieren
Partner
BLUE SHELL
LO-FI Merchandise
Concert Team NRW
Login





Passwort vergessen?
Feed Me Up
SMASH-MAG.com - Aus Liebe zur Musik
Social Bookmark
Eintragen bei: Mr. Wong Eintragen bei: Webnews Eintragen bei: Icio Eintragen bei: Oneview Eintragen bei:  FAV!T Social Bookmarking Eintragen bei: Favoriten.de Eintragen bei: Seekxl Eintragen bei: Social Bookmark Portal Eintragen bei: BoniTrust Eintragen bei: Power-Oldie Eintragen bei: Bookmarks.cc Eintragen bei: Newskick Eintragen bei: Newsider Eintragen bei: Linksilo Eintragen bei: Readster Eintragen bei: Yigg Eintragen bei: Linkarena Eintragen bei: Digg Eintragen bei: Del.icoi.us Eintragen bei: Reddit Eintragen bei: Simpy Eintragen bei: StumbleUpon Eintragen bei: Slashdot Eintragen bei: Netscape Eintragen bei: Furl Eintragen bei: Yahoo Eintragen bei: Blogmarks Eintragen bei: Diigo Eintragen bei: Technorati Eintragen bei: Newsvine Eintragen bei: Blinkbits Eintragen bei: Ma.Gnolia Eintragen bei: Smarking Eintragen bei: Netvouz Eintragen bei: Folkd Eintragen bei: Spurl Eintragen bei: Google Eintragen bei: Blinklist Information
Social Bookmarking
PARIS RISE: „Rituale des Zusammenfindens“ PDF Drucken E-Mail
Interviews - Aktuelle Interviews
Geschrieben von Jan Quiel   
Freitag, 6. Januar 2006
Image
Foto: Presse
SMASH-MAG.com: Ihr wohnt in verschiedenen Städten (Thomas in Frankfurt a.M. und Stefan in Weimar). Wie funktioniert da die Zusammenarbeit?
Thomas: Es ist natürlich ein Problem. Es fehlt einem häufig so ein Anstoß, dieses Widerspiegeln der Idee. Und das ist natürlich manchmal schwierig, wenn man dann alleine sitzt und sich sagt: ok, das ist gut und das ist gut. Und am nächsten Tag sagt man dann: das war doch nicht gut und das war doch nicht gut. Dieser Findungsprozess dauert natürlich viel länger dadurch. Dass ist wie wenn ein Kind ganz toll zwei Stunden lang im Wohnzimmer sitzt und was ganz tolles malt. Und dann ruft es seine Mama oder Papa und sagt: guck mal, was ich tolles gemalt hab und der sagt: aber das Auto hat doch gar keine Räder. Wenn er schon nach fünf Minuten dabei gewesen wäre, hätte er den Tipp geben können: aber da fehlen ja noch die Räder und es wäre gar nicht zu der Situation gekommen.
Auf der anderen Seite hat man dadurch aber auch viele Möglichkeiten und Freiräume, die man nutzen kann. Wo man sich auch den anderen reinversetzen muss.
Stefan: Ich finde positiv, dass man dann die begrenzte Zeit, die man hat, sehr konzentriert nutzt, weil man weiß, man hat halt nur die paar Tage im Jahr. Dass man aber auch danach abspannen kann.
Thomas: Das ist aber auch manchmal natürlich schwierig: man etwas gemacht, mit dem man ganz zufrieden und dann kommt der andere und sagt: hmm, das habe ich mir aber eigentlich ganz anders vorgestellt. Und da haben wir beide, denke schon unsere Erfahrung gemacht. [lacht] Ist aber auch sehr lehrsam.
Stefan: Ja, da bin ich aber auch in einer sehr privilegierten Rolle. Ich werfe Dir Brocken hin, also, es sind natürlich mehr als Brocken, aber ich gebe halt eine grobe Idee vor, eine Skizze und sage: jetzt mach mal und zaubere mir mal eine Super-Sache.

SMASH-MAG.com: Wie genau sieht denn Eure Zusammenarbeit aus?
Stefan: Meistens habe ich zuerst eine Idee für ein Lied, oder eine Textidee. Ich spiele das am Computer ein – Gitarre, Stimme. Das schicke ich dann Thomas, das kann also wirklich per E-Mail sein und sage: hier, ich habe die und die Vorstellungen. Und dann bastelt er ein grobes Arrangement.
Thomas: Also die Songstruktur stelle ich dann grob zusammen. Die ist ja auch teilweise durch den Text schon vorgegeben.
Dann kommt so der Punkt des ersten Austauschs, der ersten Kritik. Und dann müssen wir uns halt zusammen finden. Wenn man dann eine gemeinsame Vorstellung entwickelt hat. Also, das Arrangement steht zu 95%. Und dann kommt der Punkt, an dem wir den Gesang aufnehmen. Und das müssen wir dann logischerweise doch irgendwie persönlich machen, weil das geht übers Telefon nur sehr schlecht … aber den Effekt könnte man auch noch mal ausprobieren. [lacht] Da kommt dann Stefan zu mir in mein kleines Studio und da schließen wir uns dann ein und schicken alle anderen weg.
Das ging alles mit einem so, sagen wir mal, Einschleifen der Arbeitswege immer besser.

SMASH-MAG.com: „Einschleifen der Arbeitswege“ – da sind wir ja wieder bei einer Entwicklung, Bewegung, über die wir am Anfang schon gesprochen haben. Wie sieht denn die Entwicklung der Bandgeschichte aus? Wie seid Ihr zusammen gekommen?
Thomas: Ja, das ist alles eine Entwicklung. Es war nicht so, dass wir uns gesehen haben und gesagt haben: ja, wir gründen eine Band oder ein Projekt, wie man das ganze auch immer nennen will, und jetzt brauchen wir einen Namen dafür und dann fangen wir mit Musik an. Es war so, wir haben erst zusammen Musik gemacht und gesagt: hey, das hat eine gemeinsame Linie oder eine gemeinsame Basis und da brauchen wir einen Begriff, der das zusammen hält und das war dann Paris Rise. Da war dann auch das Ziel da: wir wollen uns nicht nur zum Spaß treffen sondern das auch fertig stellen.

SMASH-MAG.com: Kannst Du den Punkt definieren, an dem Ihr gesagt habt: wir haben da etwas angefangen und geschaffen; lass uns weiter machen.
Thomas: Der Punkt, wo wir gesagt haben: ja, jetzt geht’s weiter, war für mich auf jeden Fall „Breakline“.
Stefan: [lacht] Gut, dass Du Dich erinnern kannst. Ich könnte das eben nicht mehr so fest machen. Jetzt in der Erinnerung. Also das sind ja fünf Jahre [Dieses fünf-jährige Bestehen des Projektes ist auch Namensgeber für das Album]
Also für mich wars eher das Ritual des Zusammenfindens, also das man das schon fest eingeplant hat. Das es keine Überraschung mehr war, dass man sich getroffen hat. Da war für mich klar, dass es halt mehr ist.

SMASH-MAG.com: An welchen Punkt hat Eure Zusammenarbeit denn genau begonnen?
Stefan: Ganz konkret der Anfang war, als Du mir den Vorschlag gemacht hast, eine Konzertaufnahme von meiner Gitarrenband, sag ich jetzt mal, zu bearbeiten. Das Angebot habe ich angenommen und da waren wir beide auch das erste Mal in so einer Studio-Atmosphäre zusammen. Wir hatten dann noch Zeit und da habe ich Dir etwas vorgespielt [schaut immer wieder zu Thomas]. Und da hat sich das so ergeben, dass wir gesagt haben: ja, da können wir was draus machen.

SMASH-MAG.com: Wo geht die Reise von Paris Rise jetzt hin?
Thomas: Von Interview zu Interview. Der offizielle Veröffentlichungstermin ist ja der 7. März. Und da sind wir jetzt eben dabei, die Cd zu promoten. Das ist jetzt erst mal der nächste Schritt. Was danach kommt: tja, warten wirs ab, würde ich sagen. Pläne haben wir aber … Es wird etwas kommen, so viel kann ich sagen.
Stefan: Ich gehe mit der Sicherheit da ran, dass es gut wird, weil wir jetzt auch bestimmte Sachen abgehakt haben. Es haben sich eben Rituale herausgebildet, um mal den Kreis wieder zu schließen. Und da kann man jetzt natürlich experimentieren und auch expandieren.

Die Reise geht also weiter. Erster Halt: „5 years in pm“ – Bestellen, reinhören und mehr über das Musik-Projekt erfahren, das können Sie auf www.parisrise.de Vielleicht finden Sie da ja auch heraus, was pm heißt?



» Keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)
Name
Titel
Kommentar
Captcha Image Code neu generieren, falls er unlesbar sein sollte
 
KontaktLinksImpressum
© 2008 SMASH-MAG.com - Aus Liebe zur Musik
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.