HomeNeuigkeitenInterviewsKonzertePlattenBücherGalerienGewinnspiel
Freitag, 5. Dezember 2008 Home arrow Interviews arrow PINBOYS: "Die Girls lieben Thrice und die Jungs Christina"
Newsflash
RISE AGAINST: Konzertverlegung

Wegen der großen Nachfrage wurden die Konzerte in München, Köln, Saarbrücken und Hamburg in größere Konzerthallen verlegt:

 

mehr...
 
SMASH-Foto
Wir Präsentieren
Partner
BLUE SHELL
LO-FI Merchandise
Concert Team NRW
Login





Passwort vergessen?
Feed Me Up
SMASH-MAG.com - Aus Liebe zur Musik
Social Bookmark
Eintragen bei: Mr. Wong Eintragen bei: Webnews Eintragen bei: Icio Eintragen bei: Oneview Eintragen bei:  FAV!T Social Bookmarking Eintragen bei: Favoriten.de Eintragen bei: Seekxl Eintragen bei: Social Bookmark Portal Eintragen bei: BoniTrust Eintragen bei: Power-Oldie Eintragen bei: Bookmarks.cc Eintragen bei: Newskick Eintragen bei: Newsider Eintragen bei: Linksilo Eintragen bei: Readster Eintragen bei: Yigg Eintragen bei: Linkarena Eintragen bei: Digg Eintragen bei: Del.icoi.us Eintragen bei: Reddit Eintragen bei: Simpy Eintragen bei: StumbleUpon Eintragen bei: Slashdot Eintragen bei: Netscape Eintragen bei: Furl Eintragen bei: Yahoo Eintragen bei: Blogmarks Eintragen bei: Diigo Eintragen bei: Technorati Eintragen bei: Newsvine Eintragen bei: Blinkbits Eintragen bei: Ma.Gnolia Eintragen bei: Smarking Eintragen bei: Netvouz Eintragen bei: Folkd Eintragen bei: Spurl Eintragen bei: Google Eintragen bei: Blinklist Information
Social Bookmarking
PINBOYS: "Die Girls lieben Thrice und die Jungs Christina" PDF Drucken E-Mail
Interviews - Aktuelle Interviews
Geschrieben von Markus Tils   
Dienstag, 17. April 2007

Foto: Markus A Tils
2 Pinboys: Anne Kalstrup und Jakob Moller
Dänemark ist eher bekannt für Metalbands anstelle von Pop-Punk Bands. Dieser Tatsache sind sich die PINBOYS bewusst und versuchen seit 2004 diesem vermeintlichen Ärgernis ein Ende zu setzen. So spielte man bereits in der Vergangenheit mit den DONOTS oder DIE HAPPY durch Deutschland. Erfahrungen wurden gesammelt, die sich auf ihrem Debütalbum „Teenage Wasteland“ widerspiegeln. Für BILLY TALENT und FALL OUT BOY wurde die Band verpflichtet einige Supports zu machen. Vor dem FALL OUT BOY Konzert in Köln stellten sich die beiden PINBOYS Sänger Anne Kalstrup und Jakob Moller den Fragen.

 

SMASH-MAG.com: Was macht euch einzigartig?
Jakob: Ich glaube, dass wir eine Sängerin und einen Sänger haben. Diese Kombination ist für uns charakteristisch, dass man es direkt raus hört, wenn es ein Pinboys Song ist der gespielt wird. Egal wie die Musik auch ist, die Vocals sind immer der Punkt, woran man eine Band am schnellsten identifiziert.

SMASH-MAG.com: Ihr kommt aus Dänemark. Könnt ihr mal die Szene beschreiben in der ihr musikalisch euch einordnet?
Anne: Sie ist sehr sehr klein! Jedoch merkt man, dass es momentan eine Entwicklung gibt, die langsam aber sicher wächst. Das freut uns natürlich, so dass wir doch mehr Aufmerksamkeit in unserer Heimat bekommen. Als wir anfingen haben wir Shows gespielt, wo wirklich wenige Leute vor der Bühne standen, weil einfach nicht das Interesse an dieser Art von Musik in Dänemark herrschte.

SMASH-MAG.com: Wie fing es denn an mit Pinboys?
Jakob: Wir kommen alle aus der Gegend um Aarhus und sind allesamt in die Stadt gezogen. Dort sind wir uns über den Weg gelaufen und haben begonnen eine Band zu gründen.

SMASH-MAG.com: Ihr seit relativ früh in die Staaten gegangen und seid dort auf Tour gegangen. Musste dieser schwere Schritt sein?
Jakob: Ja, dass ist richtig und es war hart. Wir hatten dort einen kleinen Vertrag mit einem noch kleineren Label gehabt. Das war 2003, wo wir eine kleine Tour spielten und einige Aufnahmen auch dort gemacht haben. Aber letztendlich haben wir uns entschlossen den Fokus der Band doch auf Europa zu konzentrieren, speziell halt Deutschland. Vor allem ist der Aufenthalt auch günstiger und der Markt an Punkbands ist in den Staaten einfach überlaufen. Eine Band mehr oder weniger, dass stört da momentan niemand.

SMASH-MAG.com:
Es gibt ja allgemein wenige europäische Bands, die wirklich in den Staaten erfolgreich sind.
Jakob: Das stimmt auch. Coldplay oder Rammstein. (lacht). Es ist schon ein Traum den man trotzdem nicht außer acht lassen sollte. Vielleicht später mal, wenn die Zeit gekommen ist und die richtigen Leute dich entdecken und dafür sorgen, dass du auch dort Erfolg haben kannst.

SMASH-MAG.com:
Ich hab mir zu Begin eurer Myspace Profil angeschaut und war verdutzt, dass du Jakob, „Candyman“ von Christina Aguilera als Profilsong hast.
Anne: Christina Aquilera?
Jakob (lacht): Ja, das stimmt. Ich mag den Song und das Video sehr. Ich mag halt den 60er Jahre Sound, den Swing bei „Candyman“. Cooler Song.

SMASH-MAG.com: Anne, dein Song war „deleted by the artist”.
Anne: Echt? Mmhh. Ja, wird Zeit, dass ich mir was Neues suche.

SMASH-MAG.com: Welche Richtung soll’s gehen?
Anne: Mmh, Ein Song von Thrice würde ich mir jetzt aussuchen wollen.

SMASH-MAG.com: Warum ausgerechnet von Thrice?
Anne: Mir fällt jetzt nicht der Titel ein, aber sie haben einen Song, der mir einfach nicht mehr aus dem Kopf geht.
Jakob: Die Girls lieben Thrice und die Jungs Christina…

Beide lachen

Jakob: Ich finde, dass es charakteristisch für unseren musikalischen Weg ist, den wir beschreiten. Wir hören allesamt die unterschiedlichste Musik…Man ist halt aufgeschlossen gegenüber anderen Dingen und das muss man auch sein. Es gibt so viel coole Musik. Sich nur auf das eine Genre zu fokussieren ist doch traurig.

Foto: Markus A. TilsSMASH-MAG.com: Der Titel eures Albums „Teenage Wasteland“ ist doch eine Anlehnung an den Song „Baba O'Riley“ von The Who, oder?
Jakob: Ja, das ist er. Man muss sich schon Gedanken darüber machen wer unsere Musik hört. Das sind in erster Linie Teenager. Teenager haben noch die Eigenschaft sich einen Dreck um vielerlei Dinge zu kümmern. Ihnen reicht es einfach abzuhängen ohne jeglichen Attitüde und Meinungen. Jedoch denke ich, dass es wichtig ist, dass man eine Meinung hat und etwas aus seinem Leben macht, etwas bewegt.
Anne: Teenage Wasteland ist der Ort an dem die Jugend sich aufhält, wenn sie keine Träume und Hoffnung mehr hat. Unser Cover ist auch so gehalten, dass der kleine Junge, der den Kopf hebt für die Hoffung steht, sich nicht gehen lassen will.
Jakob: Gerade in der jetzigen Zeit muss man aktiv sein, den Kopf nicht hängen lassen und seine Meinung nach Außen vertreten. Wenn man nichts macht, dann erreicht man auch nichts. So einfach ist das. Und dass man nichts erreichen möchte kann es doch nicht sein. Davon abgesehen, dass Baba O'Riley einfach ein geiler Song von The Who ist!

SMASH-MAG.com: Ist diese Ansicht auch überwiegend in euren Texten zu finden?
Jakob: Sicher! Ein Teil unsere Texte befasst sich mit diesem Thema. Jedoch schreiben wir generell über Themen, die uns täglich entgegen schreiten. Darüber hinaus auch, wie soll es anders sein, über die Liebe und Beziehungen und unseren bisherigen Erfahrungen damit.

SMASH-MAG.com: Euer Album erscheint auf Iceberg Records…Ein Label was mir wenig sagt.
Jakob: Iceberg Records ist ein kleines Indie Label aus Dänemark. Gegründet hat es Manfred Zähringer, der eigentlich aus Deutschland stammt. Iceberg Records zeichnet sich damit aus, dass es diverse Künstler unter Vertrag hat, die die unterschiedlichste Musik machen. Sei es Rock, Pop oder Dancemusic. Sie stecken viel Herzblut in die Sache hinein, was wir als Band auch spüren. Neben uns sind auch noch THE BLUE VAN nennenswert, die auf der letzten JET Tour den europaweiten Support machen durften.
Anne: Dann DUNE natürlich, deren Debütalbum bald erscheinen wird.

SMASH-MAG.com: Es hieß auch, dass ihr Kontakt zu deutschen Indie Labels hattet, aber mit deren Angebote nicht zufrieden gewesen seid.
Jakob: Stimmt. Wir hatten ja bei dem kleinen amerikanischen Label einen Vertrag gehabt und damals waren wir halt froh einen zu haben. Wir waren auch ehrlich gesagt sehr naiv. Daraus haben wir gelernt und unsere Lehre gezogen. Wir suchten ein Label, was unseren Ansprüchen gerechtfertigt. Es ging nicht um Einfluss oder Geld, es ging schlicht und einfach, um die Musik und wie sie dargestellt wird von Seite der Labels. Deshalb haben wir uns halt für Iceberg Records entschieden.

SMASH-MAG.com:
Ihr habt in den letzten Wochen BILLY TALENT und Fall Out Boy supportet. Welche Band favorisierst du denn persönlich?
Jakob: Das ist eine schwere Frage. Beide Bands sind momentan sehr erfolgreich und dick im Geschäft. Was mich überrascht hat ist, dass beide Bands sehr nett und umgänglich sind.  Wenn man dann noch deren Musik mag, so wie wir, ist es perfekt. Ich kann nicht sagen, welche Band ich favorisiere. Das ist echt zu schwer. Aber ich kann dir sagen, dass es mich überrascht hat, wie nett Billy Talent sind. Doch, dass hätte ich so in dieser Form nicht erwartet.

SMASH-MAG.com: Was kann man von lernen?
Jakob: Sehr viel. Als wir die Bands supporteten habe ich beobachtet was auf der Bühne passiert. Man achtet auf ihre Gesten und Worte. Wie sie es dann schaffen, auf diese Art und Weise die Leute zu unterhalten, ist echt der Hammer. Gerade, dass macht es doch aus, wenn man so populär ist. Man unterhält die Leute eben.

Info: www.pinboys.dk

» Keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)
Name
Titel
Kommentar
Captcha Image Code neu generieren, falls er unlesbar sein sollte
 
KontaktLinksImpressum
© 2008 SMASH-MAG.com - Aus Liebe zur Musik
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.