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TAKING BACK SUNDAY: "Unser neues Album ist Kunst" PDF Drucken E-Mail
Interviews - Aktuelle Interviews
Geschrieben von Andreas van der Wal, Markus Tils   
Dienstag, 30. Mai 2006
Ein weiteres Mal waren die 5 Szene-Bekannten Jungs von TAKING BACK SUNDAY zu Gast in der Dom-Stadt. Vor der Show hat sich Drummer Mark O´Connell Zeit für uns genommen, um über das aktuelle Album „Louder Now“ zu reden.

SMASH-MAG.com: Herzlichen Glückwunsch zu eurem neuen Album! Ich finde es sehr gut geworden und rockt ordentlich ab. Ist das neue Album es etwas Spezielles in eurer Karriere oder einfach nur “das nächste Album”?

Mark: Es ist jedes Mal etwas Besonderes ein neues Album zu produzieren und auf den Markt zu bringen. Es steckt eine Menge Arbeit dahinter und es ist nicht so nach dem Motto: „Oh, wir brauchen ein neues Album, also lasst uns irgendetwas machen!“ Wir geben uns immer sehr viel Mühe und ja, ich bin sehr stolz auf unser neues Album. Es ist Kunst und ich denke wir haben einen guten Fortschritt zum letzten Album gemacht.

Image SMASH-MAG.com: Was verbirgt sich hinter dem Titel “Louder Now”?

Mark: Es geht darum, dass viele Bands mit ihrem dritten Album den experimentellen Weg einschlagen oder etwas ruhigere Stücke aufnehmen. Unser Album sollte aber genauso „laut“ werden wie die Vorgänger, oder eben noch „lauter“!

SMASH-MAG.com: Ja, da wären zum Beispiel THRICE, die mit ihrem neuen Album auch den experimentellen Weg eingeschlagen haben. Aber der Erfolg scheint nicht so groß zu sein, wie der Erfolg mit den ursprünglichen Sachen. Ihr bleibt eurem Stil treu und macht euer Erfolg wächst ständig noch weiter. Wie erklärst du dir das?

Mark: Ja, es ist sicher nicht schön zu spielen, wenn keine Zuschauer da sind. Aber wir machen unsere Musik so wie wir sie machen, weil wir es so wollen! Da gibt es keine speziellen Gründe, wie der wachsende Erfolg oder ähnliche Dinge. Wir machen unser Ding, das haben wir immer so getan.

SMASH-MAG.com: Es scheint so zu sein, dass jeder TAKING BACK SUNDAY mag. Wie gehst du mit diesem Erfolg um und der Tatsache so berühmt zu sein?

Mark: Oh ich bilde mir darauf nichts ein, es ist mehr dass ich denke: „Wow, das ist fantastisch!“ Zum Beispiel, wenn wir hier in Deutschland spielen und die Kids können unsere Texte mitsingen, obwohl es eine andere Sprache für sie ist…das ist etwas ganz Besonderes für mich! Ich liebe es auf der Bühne zu sein und das ganze um uns herum. Es ist das Beste auf der Welt!

SMASH-MAG.com: Für mich rockt “Louder Now” mehr “Where You Want To Be”. Ich finde, dass man bei „Where You Want To Be“ es hören kann, dass John Nolan und Shaun Cooper gerade die Band verlassen hatten und die neuen Mitglieder noch nicht so in der Lage sich ebenbürtig einzugliedern.

Mark: Stimmt. Als wir “Where You Want To Be” aufgenommen haben, waren Matt und Fred gerade in der Band. Es war ein neues Line-Up und wir kannten uns nicht gut und wussten noch nicht richtig wie der andere spielt. Jetzt spielen wir schon über 3 Jahre zusammen und ergänzen uns sehr gut. Ich denke, dass man das bei „Louder Now“ ksehr gut hören kann und ich dir in diesem Fall auch Recht gebe. Die Arbeiten zu „Louder Now“ waren folglich auch für uns als Band viel einfacher.

SMASH-MAG.com: Wie verlief die Zusammenarbeit mit WARNER, eurem Label?

Mark: Oh es lief und läuft immer noch fantastisch! Sie behandeln uns wirklich super und sind sehr nett zu uns! Wir können unsere Musik so machen wie wir wollen und geben uns in dieser Hinsicht alle Freiheiten. Viele sagen immer, die Major-Label behandeln ihre Bands nicht gut. Aber das stimmt nicht, WARNER ist ein tolles Zuhause für uns!

SMASH-MAG.com: Du erinnerst dich sicher an das „Groezrock-Festival“ in Belgien letzten Monat. Kannst du beschreiben, was da mit dem Sound-Check nicht gestimmt hat? Es hat ja ewig gedauert…

Mark: Ja, das war schrecklich! Wir saßen und warteten darauf, dass es endlich losgeht. Aber irgendwie hat nichts funktioniert auf der Bühne. Die Mikros nicht und das ganze technische Equipment. Und das Publikum wurde immer lauter, was uns natürlich dann auch was nervte. Wir wollten ja auf die Bühne, aber ohne funktionierende Technik ist es ja sinnlos. Man wird zwar nicht nervös, aber man macht sich halt echt über die Fans Gedanken und hofft, dass die nicht denken: „Die hängen hinter der Bühne und haben keine Lust zu spielen!“

SMASH-MAG.com: Wenn Ihr auf Tour seid ist es ja meistens so, dass Ihr einen Tag hier, einen Tag dort spielt und nicht viel Zeit habt um viel von den Städten zu sehen, oder bei Festivals die andren Bands. Wünschst du dir manchmal mehr Zeit für solche Dinge?

Mark: Oh manchmal haben wir Zeit für solche Dinge, Städte zu besichtigen usw. Okay, nicht immer, aber es kommt schon ab und zu vor. Also ich denke es ist okay, so wie es ist!

SMASH-MAG.com: Wie bereitest du dich auf eine Show vor? Tust Du bestimmte Dinge, bevor du auf die Bühne gehst?

Mark: Also normalerweise wärme ich mich vorher auf, jeder sagt noch ein paar Sachen und wir haben meistens ein bestimmtes Wort, dass wir alle vorher sagen…

SMASH-MAG.com: Ein bestimmtes Wort? Was zum Beispiel?

Mark: Hm, zum Beispiel wenn an diesem Tag etwas Lustiges passiert ist und du musst dann nur den Namen dieses Typen sagen und schon lacht jeder…etwas in der Art.

SMASH-MAG.com: Hast du jemals eine Show gespielt auf der deine Drumsticks gebrochen sind und du keinen Ersatz dabei hattest?

Mark: Hm…nein noch nie, vielleicht vor ewiger Zeit, aber jetzt habe ich immer genug dabei! (lacht) Aber einmal, bei einem Festival namens „Give It A Name“ ist mir bei unserem letzten Song das Fußpedal gebrochen! Ich versuchte weiter zu spielen, aber es ging nicht wirklich und niemand konnte mir helfen. (lacht)



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