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Freitag, 5. Dezember 2008 Home arrow Interviews arrow THE SOUNDS: "Jetzt wird's passieren"
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Wegen der großen Nachfrage wurden die Konzerte in München, Köln, Saarbrücken und Hamburg in größere Konzerthallen verlegt:

 

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THE SOUNDS: "Jetzt wird's passieren" PDF Drucken E-Mail
Interviews - Aktuelle Interviews
Geschrieben von Markus Tils   
Dienstag, 31. Oktober 2006

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Foto: smash-mag.com / Markus Tils
Panik! Stau in Köln. Absolut NICHTS ging mehr! Die Rheinbrücken waren allesamt zu und so kam es, dass der Termin für das Interview mit THE SOUNDS ins Wasser fiel. Aber in der Not frisst bekanntlich der Teufel Fliegen und so nutzt man die Möglichkeit, seine Fragen via E-Mail an die Band zu schicken. Keine drei Stunden später waren die Antworten wieder zurück. THE SOUNDS-Keyboarder Jesper Anderberg war so freundlich und nahm sich die Zeit, alle Fragen zu beantworten. Warum Köln das beste Publikum hat, was die Garanten für eine gute Show sind und wieso THE SOUNDS die USA nur mit Vorsicht genießen können - bitte sehr.

SMASH-MAG.COM: Vor wenigen Wochen habt ihr zusammen mit Billy Talent und The Subways in Köln gespielt und nun mit Panic! At The Disco. Gab es aus eurer Sicht Unterschiede?
JESPER: Nein, nicht wirklich viele. Das Publikum in Köln ist das beste, das wir in Deutschland beide Male hatten, und wir können es kaum erwarten hier unsere eigene Headliner-Show zu spielen. Generell in Deutschland zu spielen ist ziemlich vorteilhaft für uns. Man braucht nicht so lange zu reisen, wie z.B. in den Staaten, um am nächsten Tourort zu sein.

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: Eure Shows sind sehr energiegeladen. Was geht euch denn so durch den Kopf, wenn ihr auf der Bühne steht?
JESPER: Wenn man als Band auf Tour ist, dann hat das nur EINEN Grund: Man will eine gute Show performen. Wenn man das nicht hinbekommt, dann sollte man als Band aufhören. Wir lieben es, auf der Bühne zu stehen, und die Energie, die zwischen uns und dem Publikum entsteht, garantiert immer für eine gute Show.

SMASH-MAG.COM: Ihr wollt die Leute schon zum tanzen bewegen, oder?
JESPER: Ja klar. Es ist eines unserer Ziele während des Konzertes, dass die Leute tanzen. Und wir lieben es wenn wir sehen, dass es uns geglückt ist.

SMASH-MAG.COM: Meines Erachtens habt ihr in den Staaten mehr Beachtung und Erfolg als hier in Europa. Woran liegt es? Ist es so, dass ihr euren Fokus zu Beginn mehr auf die Staaten ausgerichtet habt?
JESPER: Es ist richtig, dass wir zu Begin uns mehr auf die USA konzentriert haben. Unsere erste Platte kam dort sehr gut an, und es lief sehr gut für uns. Erfolg in den Staaten ist für uns Europäer nicht einfach, und wir mussten die Chance nutzen. Viele haben uns auch angesprochen, wann wir endlich aktiver in Europa werden. Jetzt wird’s passieren und wir werden 2007 unseren Fokus hundertprozentig auf Europa legen.

SMASH-MAG.COM: Gibt es aus eurer Sicht Unterschiede zwischen den Fans in den Staaten und in Europa?
JESPER: Ich denke, dass „SOUNDS“ Fans überall großartig sind.

SMASH-MAG.COM: Eurer aktuelles Album “Dying to say this to you” ist bereizt über sechs Monate draußen. Gibt es etwas, das ihr aus jetziger Sicht ändern würdet?
JESPER: Wir sind sehr zufrieden und glücklich mit unserem Album. Sicherlich gibt es da jetzt einiges, was man hätte besser machen können. Musik ist halt eine Gefühlssache, und die Gefühle, die man bei der Entwicklung eines Songs hat, hat man sicherlich nicht beim nächsten Album noch einmal. Es ist ein fortschreitender Prozess, der einer der Gründe ist, warum Bands sich weiterentwickeln und ihren Sound ändern. Es ist schwierig, ein Album musikalisch und inhaltlich zu wiederholen.

SMASH-MAG.COM: Ihr habt die Warped Tour gespielt? Wie war es so für euch?
JESPER: Wir haben diese Tour nicht nur einmal gespielt, sondern hatten die Chance, sie gleich zweimal zu spielen. Diese Tour ist das Beste, um seinen Sommer zu gestalten. Über 800 Leute sind dabei unterwegs und bilden eine große Familie. Wir haben viele neue Freunde auf diesen beiden Touren gefunden, und wenn es nach mir ginge, dann würde ich auch ein drittes Mal mitfahren.

SMASH-MAG.COM: “Living in America” war eure erste Single. In vergangenen Interviews habt ihr euch oft über eure Vorliebe und Abneigung gegenüber der USA geäußert.
JESPER: JA, das stimmt. Es ist schwierig zu sagen, was man von diesem Land halten soll. Auf der einen Seite kommen recht viele gute Sachen rüber zu uns, die uns begeistern. Aber auf der anderen auch viele echt unheimliche Dinge, die das Gegenteil bewirken. Sachen, von denen wir hier in Europa nicht viel mitbekommen und die man selbst erfahren haben sollte. Zum Beispiel, wie genau ihr politisches System arbeitet oder welchen Einfluss dort bestimmte Religionsgemeinschaften haben. Gerade wir in Europa sind ja von dem, was dort in den Staaten passiert, auch beeinträchtigt, was man nicht vergessen darf.

SMASH-MAG.COM: Könnt ihr euch vorstellen in die Staaten zu ziehen?
JESPER: Vielleicht für eine Weile, aber nicht für immer.

SMASH-MAG.COM: „Dying to say this to you“ wurde von Jeff Saltzman produziert, der auch das The Killers-Album “Hot fuss” produzierte. Wie war die Zusammenarbeit mit ihm?
JESPER: Es war keine schlechte Erfahrung mit ihm. Wir haben uns viel ausgetauscht, aber letztendlich haben wir das Album gemacht und nicht er.

SMASH-MAG.COM: Auf “Dying to say this to you” gibt es zwei Versionen von “Night ffter night“. Eine schnelle und einen langsamere Version. Wieso?
JESPER: Zuerst haben wir die schnellere Version geschrieben und haben uns einige Zeit später gedacht, dass es cool sei, eine Pianoballade draus zu machen. So kam es, dass Felix und ich uns zusammengesetzt haben und die langsamere Version aufnahmen.

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: Wer schreibt bei euch die Songs?
JESPER: Eigentlich sind wir alle dran beteiligt, obwohl Felix, Johan und ich schon den größeren Anteil daran haben. Jeder von uns hat so etwa die gleiche Denkweise, und so passt es auch alles gut zusammen.

SMASH-MAG.COM: Viele vergleichen euren Sound mit Duran Duran, Blondie oder Missing Persons. Selbst sagt ihr über euch, dass ihr euch von allem gerne musikalisch beeinflussen lässt.
JESPER: Richtig. Wir lassen uns von allem inspireren. Das letzte Album wurde sehr von Slayer, Slipknot und von vielen Warped Tour-Bands inspiriert. Man kann es glauben oder nicht. So sind wir halt, und es fällt nicht jedem gleich auf.

SMASH-MAG.COM: Was ist typisch für The Sounds?
JESPER: Intern haben wir einige lustige Wörter dafür, aber keines dieser Wörter würde uns jetzt als typisch definieren.

SMASH-MAG.COM: Welche Ziele habt ihr?
JESPER: So lange wie möglich das zu machen, was wir lieben.

SMASH-MAG.COM: Können wir eine baldige Headliner-Tour hier erwarten?
JESPER: Ja, 2007 werden wir kommen! Ganz sicher!

Info: www.thesounds.com

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