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TOO PURE TO DIE: Nicht hängen lassen! PDF Drucken E-Mail
Interviews - Aktuelle Interviews
Geschrieben von Markus Tils   
Dienstag, 18. März 2008

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Foto: trustkill.com
Iowa ist durch eine Landwirtschaft und dörflich-, kleinstädtischer Struktur gekennzeichnet. Maisfelder, Kühe, Schweine und alles was dazugehört prägen das Bild des 29. Bundesstaates der Vereinigten Staaten. Die bekanntesten Bands aus Iowa sind zweifelsohne Slipknot und Stone Sour. Aber auch jenseits des Masken-Metal und dessen Ableger gibt es Bands, die mehr versprühen als ländlichem
Flair. Eine davon ist die Hardcore Combo Too Pure To Die, die gemeinsam mit HIMSA auf Europatournee ging. In Bochum standen Sänger Paul, Gitarrist Jordan und Drummer Kyle zum Interview zur Verfügung.  

 

SMASH-MAG.com: Hallo Jungs. Ihr seid zum ersten Mal in Europa, oder?

Jordan: Ja, genau. Wir sind zum ersten Mal hier. Gestern haben wir unsere erste Show in
Saarbrücken gespielt.

SMASH-MAG.com: Wie haben die Leute auf euch reagiert?

Jordan: Schon etwas anders als in den USA. Sie haben geheadbangt und hatten recht viel Spaß mit uns.

SMASH-MAG.com: Warum anders?

Kyle: Außer Headbangen war da einfach nicht mehr. Die Leute standen vor uns und haben uns zugeschaut. Dabei haben sie jede Menge Bier getrunken. Bei uns in den Staaten gehen die Leute etwas mehr ab. Aber hier ist es ja auch kein Wunder, da unser Album erst gerade veröffentlicht wurde und uns hier kaum einer kennt.

SMASH-MAG.com: Wie kommt ihr auf den Namen „Too Pure To Die“?

Jordan: Als die Band startete waren wir komplett Straight Edge und hatten dieses Thema auch in unseren Texten verarbeitet. Von daher hat der Name sehr gut zu uns und unserer kompletten Einstellung gepasst. Aber Paul, der letztes Jahr zu uns gestoßen ist, ist nicht SXE. Trotzdem sind wir dem Namen treu geblieben.

SMASH-MAG.com: Ihr kommt aus Iowa.

Jordan: Ja, richtig. Wir kommen aus Iowa. Bis auf Paul, der in New York lebt.

SMASH-MAG.com: Des Moines - New York, New York - Des Moines. Das ist doch eine relative große Distanz.

Jordan: Ja, aber es funktioniert. Via Mail oder Telefon ist man ständig im Kontakt.

SMASH-MAG.com: Wie habt ihr mit der Band angefangen?

Jordan: Bis auf Paul kommen alle aus der Gegend um Des Moines. Wir haben alle in den unterschiedlichsten Bands gespielt. Wie es halt so ist, haben sich die Bands aufgelöst und man hat sich entschlossen eine neue Band zu gründen. Das ist jetzt fast zwei Jahre her.

SMASH-MAG.com: Iowa ist ja bekannt dafür, dass es viele Farmer gibt. Wird man da nicht schnell mal als Rednecks betitelt?

Jordan: Doch, doch. Ab und an wird man schon etwas schräg angeschaut wenn man sagt, dass man aus Iowa kommt. Aus Iowa zu kommen hat aber den Vorteil, dass man fast in der Mitte der USA lebt und es zur Ost- oder Westküste nicht weit hat. Bei einer Tour durch die Staaten kann man mal eben schnell nach Hause fahren, um nach dem Rechten zu schauen.

SMASH-MAG.com: Wie ist es gemeinsam mit HIMSA und The Agony Scene zu touren?

Paul: A Life Once Lost haben ja im Vorfeld die Shows gecancelt. Dafür sind The Agony Scene eingesprungen. In den Staaten sind wir bereits mit A Life Once Lost getourt und mit Himsa ist es jetzt der zweite Tag. Bis jetzt ist alles echt super. Die Jungs sind super nett und wir verstehen und alle sehr gut.

SMASH-MAG.com: HIMSA spielen bei dieser Tour noch in St. Petersburg und Moskau. Ihr hingegen nicht. Warum nicht?

Jordan: HIMSA spielen alleine in Russland. Sie haben uns im Vorfeld nur den Tourplan geschickt und da war Russland für uns nicht dabei.

Kyle: In Russland hätte ich gerne gespielt.

SMASH-MAG.com: Es reizt euch, dort aufzutreten?

Jordan: Ja, klar. Vielleicht das nächste Mal.

SMASH-MAG.com: „Confidence And Consequence” ist ein Re-Release.

Paul: Richtig. „Confidence And Consequence“ ist vor einem Jahr auf dem kleinen Label Sumerian Records erschienen. Da waren aber noch die alten Vocals meines Vorgängers drauf. Ich bin zur Band gestoßen und unser Manager schickte das Album zu Trustkill. Das hat denen gefallen, so dass Josh Grabelle (Chef von Trustkill, Anm. d. Redaktion) uns auf einer Show besuchte. Es gefiel ihm und er gab uns einen Vertrag. Wir haben dann die Vocals neu aufgenommen und im November letzten Jahres erschien das Album über Trustkill noch einmal in den Staaten und ist seit Februar auch in Europa offiziell zu haben.

Jordan: Für uns sind die Songs dementsprechend recht alt und wir wissen, dass diese Tour für uns eine Chance ist, sich hier einen Namen zu machen und zugleich auch noch neues Material zu spielen, welches auf dem kommenden Album sein wird.

SMASH-MAG.com: Habt ihr schon ein Release Datum fürs neue Album?

Jordan: Wir hoffen, dass es August kommt oder generell im Spätsommer.

SMASH-MAG.com: Wer schreibt eure Songtexte?

Jordan: Auf „Confidence And Consequence“ habe ich alle Texte geschrieben. Aber wir haben bereits zehn Songs für das neue Album, die wir alle gemeinsam geschrieben haben.

SMASH-MAG.com: Was sind textlich die Inhalte über die ihr singt?

Paul: Unsere Texte sind positiv ausgerichtet. Man soll sich nicht hängen lassen, niemals aufgeben im Leben und sich auf seine Stärken besinnen.

SMASH-MAG.com: Was sind eure musikalischen Einflüsse?

Kyle: Wir hören so ziemlich alles und durcheinander.

Paul: Pantera, Machine Head, Sevendust, Crowbar, Hatebreed.

SMASH-MAG.com: In Deutschland vergleicht man euch oft mit Throwdown. Wie steht ihr dazu?

Jordan: Ja, die mögen wir.

Paul: Aber ich glaube nicht, dass die großen Einfluss auf uns haben.

Info: www.toopuretodie.net
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