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BLACKMAIL: Das längste Set... |
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Geschrieben von Jan Quiel
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Montag, 30. Oktober 2006 |
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 Foto: Pressebild (28.10.2006, Köln, Gebäude 9) BLACKMAIL brechen die Tour ab. Familiäre Gründe heißt es. Mehr wird aber nicht verraten und eigentlich geht es ja auch niemanden etwas an. Die in Köln und Kaiserslautern gebuchten Shows bleiben aber bestehen wie angelündigt und so drückt und scheibt sich das Publikum bereits um 20 Uhr durch die Flure des Kölner Gebäude 9. Nicht ganz ausverkauft - aber mit Sicherheit nah dran.
Pünktlich beginngen REPLICO mit ihrem Support-Set. Mögen wohl die STROKES... und sind vor allem jung. Mensch sind die jung! Später erfährt man, dass der Schlagzeuger gerade mal 15 Jahre alt ist. Der Oldie in der Band ist ein Mädchen und spielt Bass. Ihr Geburtsjahr: 1989.
REPLICO kommen gut an, nicht weil sie jung sind sondern gut. O.K., dass mit den Ansagen muss nochmal geübt werden aber dazu ist ja noch reichlich Zeit in der jungen Karriere.
Kurz nach 9 stehen BLACKMAIL auf der Bühne und eröffnen den Abend mit "On the tightrope", gefolgt von "Dive". Aydo Abay kündigt das längste BLACKMAIL-Set aller Zeiten an und spannt Köln somit auf die Folter was noch kommen mag. Die Band glänzt an diesem Abend. Der Sound ist bombig, die Musiker eh. Ein ganz großer Pluspunkt ist die neue Lichtshow. Die Halle und Bühne wird dunkel gehalten. Ganz dunkel, dazu gibt es ab und zu dunkel blaues Licht und zwei runde Videowände im Hintergrund. Es passt einfach alles.
Es folgen "Moonpigs", "Evon" und eine, nicht ganz so knackige, Version von "Londerla".
Einziger Tiefpunkt an diesem Abend, der eigentlich so richtig auch gar nicht als Tiefpunkt bezeichnet werden kann, denn das Niveau wird weit oben gehalten. Das ganze Konzert durch. Begriffe wie "Hexenkessel" sind hier durchaus Willkommen.
Augen zu und es mit sich geschehen lassen! Einzig das helle Licht, das ab und zu in die Show gestreut wird, holt einen in die Realität zurück. Einige haben die Augen zu, andere springen zu "It could be yours" vorne in den ersten Reihen. Aydo fordert mehr Applaus - und dies mit großen Rockstars-Gesten. Es klappt, die Leute gehen mit ihm und jeder merkt, dass dieses ein ganz besonderes BLACKMAIL Konzert ist.
Mit "Friend" wird der erste Part der Show beendet. Einige Zugaben später ist dann ganz Schluss. Immerhin knapp 95 Minuten. Hätte auch ruhig noch länger gehen können..
www.replico.de
www.blackmail-music.de
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