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RISE AGAINST: Konzertverlegung

Wegen der großen Nachfrage wurden die Konzerte in München, Köln, Saarbrücken und Hamburg in größere Konzerthallen verlegt:

 

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C/O POP 2006 PDF Drucken E-Mail
Konzerte - Aktuelle Konzerte
Geschrieben von Alexander Kluth   
Mittwoch, 30. August 2006
(c/o pop  23.08.06-27.08.06) Fünf Tage land stand Köln ganz im Zeichen der Musik. Die c/o pop öffnete bereits zum dritten Mal ihre Pforten. Über ganz Köln verteilt spielten mehr als hundert Bands und Acts in diversen Locations.

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Foto: smash-mag.com
Ich könnte nun über alles Mögliche reden, was sich auf der c/o pop so getan hat dieses Jahr, aber ich rede über das wovon ich Ahnung habe, und das ist Musik in seiner reinsten Form, nämlich live…Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da! Er bringt uns Wind, hei hussassa! Schüttelt ab die Blätter, bringt uns Regenwetter. Heia hussassa, der Herbst ist da!

So oder so ähnlich könnte man zumindest das diesjährige Monsters of Spex Festival beschreiben. Statt Sommer und Sonne gab es Regen satt. Dies tat der Stimmung aber wenig Abbruch und man schaukelte sich einfach Warm zu den Takten der Musik.
Das Monsters of Spex Festival fand auch dieses Jahr wieder im Zuge der c/o pop in Köln statt.
Auftritte der Yeah Yeah Yeahs, der Dresden Dolls oder Bela B. versprachen schon im Vorfeld ein paar heiße Shows zu liefern.

Dem war dann auch so! Amusement Parks On Fire sollten das ganze eröffnen. Der Jugendpark stand unter Wasser, doch die ersten hundert Fans trotzdem schon hier dem Wetter mit Gummistiefeln an den Füßen und Regenschirmen in der Hand. Amusement Parks On Fire, die ein guter Openingact waren, sind im Übrigen eine sehr nette Truppe, die sich nicht lumpen ließen und mir eines ihrer wertvollen Biere schenkten.
Die Infadels ließen mit ihrer grellen Show die Stimmung so richtig hochkommen und alle nachfolgenden Bands mussten zusehen, dass sie eine ähnlich gute Show spielten.

Abends spielten dann die Yeah Yeah Yeahs, die mich persönlich eher durch ihre grelle und ihre total abgespaceten Outfits überzeugen konnten, als durch ihre Musik. Die Stimme von Sängerin Karen O. wirkte doch sehr dünn und viel zu leise. Karen O. ist aber auch einfach ein zierliches Persönchen. Spannend hingegen fand ich, dass der Drummer der Yeah Yeah Yeahs fast den ganzen Abend nur mit einem Arm trommelte und den zweiten wirklich nur im äußersten Fall einsetze.

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Foto: smash-mag.com
Bei Monsters of Spex 2006 ging es auch am zweiten Tag trotz anhaltender Regenfälle musikalisch heiß her. Die Editors spielten eine energiegeladene Show, die Sänger Tom Smith mit besonderen, ich nenn sie jetzt mal interessanten, Tanzeinlagen ausfüllte.Die französische Band Nouvelle Vague war nett anzuschauen, aber für ein Festival nicht unbedingt der Akt, der in der Mitte eines Sets spielen sollte. Ihre Musik ist ja doch eher ruhig.
Art Brut hingegen sind eben irgendwie anders als alles andere, das kann man nun mögen oder auch nicht, die Show war auf jeden Fall ganz ordentlich.
Jan Delay stellte den Headliner an diesem Abend. Und oh Wunder, der Regen verschwand sogar für eine Weile. Trotz der Herausforderung für ein Rockpublikum zu spielen, machte Jan mit seiner Band wirklich einen guten Job!

Auch am dritten Tag des Monsters Of Spex wollte die Sonne einfach nicht scheinen, aber wenigstens gab es kaum Regen! Die lokalen Helden Klee, die man auch noch als Rallye kennen könnte, verstanden es das Publikum mit einer schönen Show zu überzeugen. Ich finde es immer wieder bewundernswert, dass Sängerin Suzie Kerstgens es bei jedem ihrer Konzerte, die ich von ihnen gesehen habe, schafft, eine Flasche Bier auf Ex zu leeren. Ich frage mich nur, wie die gute Frau es schafft keinen Bierbauch zu bekommen. Ist das denn fair liebe Männer? Na ja, aber bei Klee gab es dann einen lustigen Zwischenfall. Bei einem Lied holte Suzie an die 20 Luftballons, die sie in die Lüfte schicken wollte, leider verfingen sich diese in der Lichtanlage der Bühne und fanden erst ihren geplanten Weg als die Dresden Dolls auf der Bühne standen.
Allerdings landeten sie schon kurze Zeit später im nächsten Baum.
Nein, nicht die Dresden Dolls, die Luftballons!
Die Dresden Dolls hingegen waren mein persönliches Highlight auf dem Festival.
Eine Sängerin mit Klavier und ein Schlagzeuger, das scheint zu reichen um wirklich geniale Musik zu machen. Sängerin und Pianistin Amanda sprach sogar akzentfreies Deutsch, schließlich hat Amanda ja auch mal in Köln-Sülz gewohnt und ein Semester in Heidelberg studiert.
Besonders klasse war, dass sie das Lied "Eisbär" von Grauzone coverten. Dieses hatten tags zuvor schon Nouvelle Vague getan, allerdings in einer komplett anderen und bei weitem nicht so geladenen Version wie die Dresden Dolls.

Abschließend stürmte Bela B aufgestylt mit Anzug und Zylinder und mit einer Gitarre die Bühne. Der ältere Herr rockte das Publikum noch einmal so richtig und war ein gelungener Abschluss für das Monsters of Spex 2006 !

Ein weiteres Highlight der c/o pop war das 20 Years of Rock ’N’ Rave, welches von dem hanseatischen Kultlabel Lado veranstaltet wurde. Lado brachte hier Rock-, Pop- und Elektrogruppen plus DJs zusammen, ohne dabei unangenehm zu wirken. Besonders genial waren, an einem Abend voller guter Bands, Timid Tiger. Eine junge Band, die ihren Weg geht und dabei auch noch absolut symphatisch rüberkommt.

Natürlich gab es noch zahlreiche andere Auftritte, aber von denen erzähl ich euch ein anderes Mal!

Info: www.copop.de

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