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COHEED AND CAMBRIA: No World For Tomorrow |
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Geschrieben von Markus Tils
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Donnerstag, 4. Oktober 2007 |
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 Wuschelkopf und Mastermind Claudio Sanchez (Foto: M.Tils) (30.09.2007, Köln, Gloria) Ausverkauft! Schon Wochen vorher war das einzige Coheed And Cambia Konzert in NRW ausverkauft. Spannung herrschte. Wie werden wohl die neuen Songs der Weltraum Sciencefiction-Saga um das Ehepaar Coheed und Cambria Killgannon klingen? Das Gloria Theater, mitten in der Kölner City, bot die passende Kulisse für einen perfekten Konzertabend.
Unter tosendem Applaus betrat die Band die Bühne. In spärlichem Licht ging es dann mit „Welcome Home“ auch gleich los. Das Publikum war direkt aus dem Häuschen und fragte sich, ob Claudio das Universum vor dem Virus Sinstar nun retten kann? Prall gefüllt mit jeder Menge Pathos und Heldenreichtum wurden Songs wie „Ten Speed (Of God's Blood & Burial)“ oder „The Suffering“ zelebriert. Mit „The Hound“, kam der erste neue Song vom kommenden Album „Good Apollo I'm Burning Star IV Volume Two: No World For Tomorrow”. Sänger Claudio Sanchez blieb während des Konzertes ziemlich sprachlos, forderte aber mit Armbewegungen das Publikum zum mitsingen auf. Na gut, singen kann man es ja nicht wirklich nennen: es ist diese „Whowohhoohh…whowooohooohooo….“ - wer Coheed And Cambria kennt, weiß was gemeint ist :)
Es folgte ein Medley welcher Iron Maidens „The Tropper“ und „Devil In New Jersey“ vom Debüt „The Second Stage Turbine Blade“ beinhaltete. Die Setliste erfüllte an diesem Abend jeden Wunsch und der Spannungsbogen hielt sich ungemein hoch. Man wollte einfach mehr von dieser Musik, die irgendwo zwischen poppigen Metal, Indie und Progressiven Rock liegt. Es ist die Kombination aus Allem, was Coheed And Cambria von anderen Bands abhebt. Mit einem Konzept, dass auf den ersten Blick engstirnig erscheint, aber von Album zu Album immer noch genügend Freiräume lässt für Neuentwicklungen. Dies verdeutlichte auch die neue Single „The Running Free. (auf myspace komplett hörbar)
Mit „In Keeping Secrets“, das enorm gefeiert wurde, ging dann der Abend zum ersten Mal zu Ende. Doch es folgte eine Impulsante Zugabe. Ein Intermezzo, das auf den Titel „Final Cut“ hörte. Ein 15minütiger Track der alles bot, jedem Musiker ein Solo entlockte und mit einem Donnerschlag endete. Ein großartiges Konzert einer technisch hochversierten Band. Mehr bleibt da einem nicht zu sagen.
Info: www.coheedandcambria.de / www.myspace.com/coheedandcambria »
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