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GENEPOOL: Kölle...tell your Children not to walk my Way |
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Geschrieben von Sascha Wojtkowski
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Donnerstag, 8. März 2007 |
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 Foto: Bastian Prange (22.02.2007, Köln) Die Band Genepool stattet der Domstadt einen Besuch ab. Im Gepäck haben sie Jack Letten von Smoke Blow und morbiden Punkrock.
Die Bühne in dem kleinen gemütlichen Punkrockschuppen Sonic Ballroom teilten sich an diesem Abend Findus aus Ostholstein und Genepool aus Koblenz.
Es ist wahrscheinlich so, dass Bands heutzutage öfter Titel von Kinderbüchern als Bandnamen wählen. Tomte gelten da wohl als Musterbeispiel. Findus aus Ostholstein sind vier nette Jungs die Texte über das alltägliche problematische jung sein schreiben. Reizen konnten sie mit ihren 80er Jahre orientierten Indiepop-Rock nicht so viele Menschen an diesem Abend. Auch wenn Peter Hein hier als Vergleich herhalten muss, so waren Punkeinflüsse wenig hörbar. Das irritierte sicherlich auch die Zuschauer, obwohl es musikalisch solide und sauber war. Leider waren die Texte ein wenig unverständlich, aber ich tippe mal darauf dass die Botschaft „Why do our parents worry about us?“ hier richtig aufgehoben war.
 Foto: Bastian Prange Kurze Pause. Umgebaut. Astra Pils geschlürft und schon waren Genepool bereit das Haus zu rocken. Der Sonic Ballroom war rappelvoll und der Schweiß fing jetzt schon an von der Decke zu tropfen. An Bord der morbiden Punkrockcrew war sogar Haussänger Jack Letten, der eigentlich im Diensten von Smoke Blow steht.
Die stimmliche Ähnlichkeit zu Danzig machte Jack nach dem ersten Song selber klar indem er bemerkte dass die Brüller dieses Mal echt „Danzig-mäßig“ rüber kämen. Während der kommenden knapp 15 Songs wurde bewiesen das Stageacting auch auf kleinen Bühnen möglich ist und man sich auch mal ruhig an die Lautsprecherboxen des Sonic Ballroom hängen kann. Besonders amüsant fand das Nordlicht Jack Lette, welche Rituale denn so an Karneval in Köln normal sind. Verkleidete und betrunkene Menschen überall, wären schon echt seltsam.
Nicht seltsam sondern wohl erinnernd an alte Zeiten war der Sound der Band. Da mischten sich Gitarrenklänge die man von the Cure kennt mit einem Punkrock wie ihn gerne die Misfits hinbekommen hätten. Dem Publikum war es recht, welches die Band nach einer guten Stunde mit viel Beifall belohnte und dem Sonic Ballroom mal wieder einen leeren Astra-Pils-Bestand ermöglichte.
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