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 Jack Letten im Einsatz (Foto: mathes@getaddicted.org) (02.10.07, Köln, Underground) Tourstart in Köln. „Sendung / Signale“, der zweite GENEPOOL-Longplayer ist endlich veröffentlicht und nun geht es für 10 Tage quer durchs Land. Das SMOKE BLOWs Letten wieder mit von der Partie sein wird, ist seit Anfang des Jahres bekannt und hat sich rumgesprochen. GENEPOOL sind in der aktuellen Konstellation ein wahres Dream-Team und stellten dies im Sommer bereits auf einigen Festivals beeindruckend unter Beweis. Auch Jens Küchenthal, der neue Schlagzeuger der Band hat sich allen Anschein nach bestens eingelebt.
Nun startet sie also, die Tour zum zweiten Album. Das Kölner Underground ist angenehm gefüllt, die Punkrockgrrrrls von PRISTINE haben ihren Supportjob gut erledigt und dem Publikum ordentlich Dampf gemacht. Gegen 21:45 Uhr erklingt „Zählzeit“. Das Outro des Albums, macht sich live spitzenmäßig als Intro, zudem verrichten die Nebelmaschinen Hochleistungsarbeit. Im Hintergrund blitzt und blinkt der leuchtende Bandschriftzug. Bei Anfängen wie diesem, sind vergleiche zu größeren, teuren Produktionen gerne erlaubt. Thilo Schenk, Paco Delgado, Guido Lucas, Jens Küchenthal und Jack Letten betreten die Bühne und rauschen mit „London Cemetery“ los. Was folgt sind gut 60 Minuten Punk, Wave und Rock ‘N’ Roll pur. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hat die Band das Publikum im Griff. Letten singt auf und vor der Bühne. Publikumsnähe deluxe. Für eine Band, die in dieser Besetzung nie (!) probt und dieses Jahr nur an die zehn Shows gespielt hat, sind GENEPOOL außerordentlich thight, nur „Vampire“ wird ordentlich verrissen und später bei der Zugabe ohne zu stolpern wiederholt. GENEPOOL dürfen das. Neben aktuellen Songs wie „About to say Hello“, „Please do don’t go“, dem Titeltrack „Senund / Signale“ oder auch dem raueren „Suicide Drive“, gibt es genug Stuff vom Debüt „Everything goes in circles“ zu hören. Bespickt wird das Set von raren B-Seiten wie „The story of Jane and Jones“. Das Publikum dankt mit großem Jubel und will die Band kaum gehen lassen, doch irgendwann ist es vorbei. Am Merchandisestand verkauft sich die neue Ware wie geschnitten Brot, dann geht’s nach Hause. Alle sind zufrieden. Info: www.genepool-music.net »
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