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JIMMY EAT WORLD: Mit angezogener Handbremse |
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Geschrieben von Markus Tils
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Sonntag, 3. Februar 2008 |
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 Alles andere als überzeugend. (Foto: M. Tils) (29.01.2008. Köln, Live Music Hall) Mit der Tatsache, dass man seit 2000 kein einziges Jimmy Eat World Konzert in Köln verpasste ging es in eine ausverkaufte Live Music Hall, wo gerade die australische Band Sparkadia ihren letzten Song spielte.
Mit der aktuellen Single „Big Casino“ zu starten und gleich „Sweetness“ und „Work“ folgen zu lassen war eine gute Wahl. Der Weg war geebnet für einen schönen Konzertabend- dachte man. Der Abend entwickelte sich zu einem Kontrastprogramm gegenüber ihrem Konzert im August letztens Jahres. Der Fokus lag immens auf dem aktuellen Album – was auch legitim ist. Jim Adkins & Co zeigten sich technisch zwar von einer glanzvollen Seite, aber letztendlich wollte keine Atmosphäre aufkommen. Daran war die Band selbst schuld. Kaum Ansagen und das bloße herabspielen der Songs war wie mit angezogener Handbremse loszufahren. Es wirkte alles sehr unspektakulär. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass das Quartett nach 45Minuten das erste Mal die Bühne verlies.
Der Zugabenteil gehörte komplett den älteren Songs. Gestartet wurde mit „Your House“ und „Hear You Me“ vom Bleed American Album. Beide Songs jeweils sehr schleppend vorgetragen. Gefolgt von „Goodbye Sky Harbor“ und den beiden zum Ende etwas aufflammenden „Pain“ und „The Middle“. Ende. Komisches Konzert, dachten sich nicht wenige. Sicher, man hat definitiv bessere JEW Konzerte in Erinnerung, aber als wahrer Fan sieht man auch über ein schwächeres Konzert hinweg und kann die Enttäuschung einiger an diesem Abend nachvollziehen. Das nächste Mal die Handbremse bitte lösen…
Info: www.jimmyeatworld.com »
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