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Geschrieben von Melanie Kallenbach, Sarah Hartmann
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Mittwoch, 12. Dezember 2007 |
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 Kate Nash in der Kantine (Foto: Melanie Kallenbach) (06.12.2007, Köln, Kantine). Das letzte Konzert der Europatournee der Londonerin musste aufgrund der hohen Nachfrage vom Prime Club in die Kantine verlegt werden, die jedoch genauso schnell ausverkauft war. Das recht junge Publikum war überwiegend weiblich. Einige Parallelen zu Boygroup-Konzerten waren leider nicht von der Hand zu weisen, Radiohit halt. Auch die Dekoration der Kantine hätte einer schlechten amerikanischen Highschool-Schmonzette entspringen können. Aber nebst dieser unerfreulichen Details, war Kate von der ersten Sekunde an bezaubernd; zu Beginn noch etwas schüchtern, doch schnell auftauend und mitreißend.
Mit Somewhere Over the Rainbow als Intro kamen Kate und ihre dreiköpfige Begleitband gegen 22 Uhr auf die Bühne. Sie starteten mit Mariella und die Zuhörer konnten sich davon überzeugen, dass Kates Stimme auch live nichts von ihrer Einzigartigkeit einbüßt. Sie kann schreien, fluchen, flüstern und ihr starker britischer Akzent ist dabei immer wieder das i-Tüpfelchen. Umso nervtötender sind dann kreischende und durchgehend mitgröhlende Teeniemädchen. Zwar kann man über laut mitsingende Fans unterschiedlicher Meinung sein, aber bei filigraneren Stücken wie Dickhead, zu dem sich Kate selbst mit der Gitarre begleitet oder dem ergreifenden Little Red aus dem Zugabenblock am Piano, sind solche Aktionen völlig unangebracht.
Gegen Ende des regulären Sets folgte Foundations auf Mouthwash und animierten eine Zuschauerin gar zum Crowdsurfen. Diese wurde von Kate mit einer Blume beschenkt, doch auch Kate durfte sich über eine Kleinigkeit freuen: einen Nikolaus aus Schokolade. Gut mitgedacht.
Nach über einer Stunde kam dann auch Sam Duckworth aka Get Cape. Wear Cape. Fly. auf die Bühne, um gemeinsam mit Kate und ihrer Band den letzten Song des Abends Pumpkin Soup zum Besten zu geben. Der junge Engländer spielte zuvor als Support nette Gitarrensongs zu Laptopbeats.
Ein guter Abend. Bleibt nur zu hoffen, dass Kate auch nach dem Abklang der „The next big thing“-Welle noch oben mitschwimmt, denn eines hat der Abend definitiv gezeigt: Sie hat das Zeug dazu.
Info: www.myspace.com/katenashmusic »
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