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 Little Man Tate (Foto: D. Stumpf) (27.03.2007, Köln Gebäude 9) Obwohl sich an diesem Dienstag zeitgleich in Köln noch die „Bright Eyes“ sowie „Fall Out Boy“ die Ehre gaben, fanden gut 150 Leute den Weg ins Gebäude 9, um die Sheffielder Band „Little Man Tate“ zu sehen. Nachdem diese bereits am 11.09. vergangenen Jahres als Vorband für „Peter, Bjorn And John“ viel Lob ernteten, sollte nun ein halbes Jahr später der verdiente Headlinergig erfolgen. Um auch selbst einen guten Support zu haben, lobten sie extra einen Contest auf ihrer Homepage aus. Gewonnen hatte diesen die Band „Five!Fast!!Hits!!!“ und das wohl auch verdient.
Denn die vier Jungs aus München eignen sich prächtig als Einheizer, weswegen sie wohl auch so gern als solche gebucht werden, u.a. bereits von Art Brut und The Paddingtons. Denn Frontmann Raffi suchte sofort den Dialog mit dem Publikum, und unterhielt es mit zum Teil durchaus amüsanten Ansagen, was nach einer Weile auch gut anzukommen schien. Das eingängige „Mr. Marone“ brachte sogar die ersten zum tanzen. Als dann nach einer kurzen Umbaupause „Little Man Tate“ auf die Bühne kamen, erfolgte zunächst keinerlei Reaktion seitens der Konzertbesucher, was womöglich auf die immer noch laut ertönende Hintergrundmusik zurückzuführen war. Die Band liess sich davon jedoch kaum beeindrucken und übertönte jene einfach mit ihrer Single „Man I Hate Your Band“. Leider verpuffte die Wirkung des enorm rockigen Songs durch diese Umstände ein bisschen.
 Foto: D. Stumpf Die, zunächst über die gesamte Hallenfläche verteilten Leute, rückten von Song zu Song ein wenig näher an die Bühne und begannen so langsam aufzutauen. Die ersten Reihen begannen zum Teil zu tanzen und vereinzelte Arme ragten in die Luft. Schon jetzt war klar, dieses Publikum wollte erobert werden. Es zierte sich noch etwas, jedoch nur so lange bis „Sexy In Latin“ gespielt wurde. Dieser Dancefloorfiller erwies sich als ideal, um auch die letzten zu überzeugen. Von da an drängten sich die meisten dicht vor die Bühne und feierten die Band ab, deren Musik sich wohl am ehesten als die Schnittmenge von Fratellis und Arctic Monkeys bezeichnen lässt. Zum Schluss gab es dann noch das oft geforderte „House Party At Boothy´s“ sowie „Down On Marie“ als Zugabe, die jedoch ohne den obligatorischen, vorherigen Abgang der Band erfolgte.
Begründung von Frontmann Jon Windle: „These stairs are a fuckin nightmare! So please imagine, we´d left the stage and came up again....“ Weil das Konzert den Abschluss der Deutschlandtour darstellte, lud er das Publikum noch dazu ein, mit der Band den Rest des Abends an der Bar ausklingen zu lassen, was auch von vielen dankend angenommen wurde. Info: www.littlemantate.co.uk »
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