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McQueen: Indiegirlies vs. Headbanger! |
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Geschrieben von Dirk Stumpf
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Dienstag, 27. Februar 2007 |
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 McQueen - Foto: Dirk Stumpf / SMASH-MAG.com (26.02.2007, Köln, Prime Club) Heute gibt sich also die All Girl Band „McQueen“ aus Bristol, England im Prime Club die Ehre. Und obwohl ihr Album „Break The Silence“ bereits seit dem 22.01.07 erhältlich ist, wollen erstaunlich wenig Leute den extrem rotzigen SpeedRock-Metal-Punk der vier jungen Frauen live erleben. Als um 21:00 Uhr die Schweizer Vorband „Disgroove“ die Bühne betritt, wird sie von gerade einmal 40 Menschen skeptisch beäugt.
Noch ist der Bereich vor der Bühne zweigeteilt. Auf der einen Seite tummeln sich junge Mädchen, die einem genauso gut auf einem Arctic Monkeys Konzert begegnen könnten und auf der anderen etwas ältere Semester, die mit Sicherheit sonst eher zu Mötley Crüe oder Motörhead gehen.
Aber just, als das Licht ausgeht und McQueen aus dem Backstagebereich kommen, vermischen sich die mittlerweile an die 60 Menschen und bilden direkt vor der Bühne eine herrliche Metapher auf das, was die Band darstellt:Harter, schneller, herrlich sleazy (Punk)Rock, gespielt von jungen, schönen Frauen, die rein gar nicht so klingen.
Bereits das zweite Lied ist die Single „Running out of things to say“ und lässt das Publikum hüpfen und headbangen. Während der weiteren Songs macht die unglaublich präsente Sängerin Leah Duors immer mal wieder Ansagen, die das Publikum johlen lassen, wie die Widmung des Songs „Neurotic“ an den „King Of Cheese“ David Hasselhoff!
Als letzter Track steht noch das extrem punkige „Bitch“ an, bei dem man vor seinem geistigen Auge zu sehen meint, wie Leah selbsternannten Punkrockgören wie Pink oder Avril Lavigne kräftig in den Arsch tritt, während Cat de Casanove ein Gitarrensolo in bester Slash-Manier hinlegt.
Zum Schluss wird das Publikum noch mit der Zugabe „Like I Care“ verwöhnt und zum Shout And Response eingeladen, bevor nach knapp 45 Minuten der Vorhang fällt. Ein Konzert wie ein guter Quickie: hart, geil, schnell und ohne Vorspiel.
Die große Überraschung folgt dann noch auf dem Fuß. Leah Duors (vox), Cat de Casanove (git), Gina Collins (bas) und Hayley Cramer (drm) nehmen sich über eine Stunde Zeit, um im Merchandisebereich wirklich jeden Fan glücklich zu machen, sei es mit Autogrammen oder Fotos oder beidem.
Gina lässt sich zum Schluss noch das Versprechen entlocken beim nächsten Deutschlandbesuch auf jeden Fall wieder im Prime Club aufzutreten. Nehmen wir sie beim Wort!
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