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MEGADETH: Ein Abend alter Recken |
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Geschrieben von Dirk Briskorn
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Sonntag, 24. Juni 2007 |
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 (Foto: Roadrunner Records) (19.06.2007, Hamburg, Markthalle) Die erste Überraschung gab’s schon beim Eingang. Die Preise für T-Shirts lagen um 5€ höher als die Ticketpreise...erstaunlich. Die Markthalle war bis auf den letzten Platz gefüllt. Schon nach der Vorband war es unangenehm heiß, die Luft stand.
Megadeth betraten gegen 21.50h die Bühne. Los gings mit „Sleepwalker“ von der aktuellen Scheibe „United Abominations“, aber schnell ging man zu älterem Material über, z.B. „Skin of my Teeth“ von „Countdown to Extinction“. Gerade die alten Songs bewirkten Begeisterungsstürme. Grundsätzlich war das Publikum eher zurückhaltend. Das mag vor allem daran liegen, dass der Altersdurchschnitt vermutlich knapp unter 30 lag. Routiniert und vermutlich in Erinnerungen an alte Zeiten schwelgend verfolgten die meisten das Konzert ohne zur Schau getragenen Enthusiasmus.
Das änderte sich höchstens mal bei den Klassikern wie „Peace sells...but who's buying?“. Genauso abgeklärt bot die Band das Konzert dar. Natürlich ist das Ganze im Wesentlichen eine Ein-Mann-Show von Dave Mustaine. Dass der seine Gitarre bedienen kann, ist kein Geheimnis und so wurde hier Trash-Metal vom Feinsten geboten. Die Band rundete das Bild ab, und stand spielerisch nicht hinter dem Meister zurück. Die Interaktion mit dem Publikum war nahe Null, zwei kurze Ansagen und einmal Dankesworte bzw. Vorstellung der Band. So stand die Musik im Vordergrund, und die war eben vom Besten.
Nach 70 Minuten war der reguläre Teil zu Ende, aber natürlich kam die Band für eine Zugabe (u.a. „Symphony of Destruction“) zurück. Dann war das Konzert nach einer Spielzeit von rund 90 Minuten zu Ende und alle Beteiligten konnten zufrieden sein.
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