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So, der Sommer ist wohl da und wir machen jetzt mal eine kleine Update-Pause bis zum 28.07.2008.

Bis dann.
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PARKWAY DRIVE: Fucking amazing PDF Drucken E-Mail
Konzerte - Aktuelle Konzerte
Geschrieben von Markus Tils   
Donnerstag, 15. Mai 2008

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PWD Frontmann Winston McCall. (Foto: smash-mag.com archiv)
(09.05.08, Köln, Underground) Nachdem Parkway Drive bereits im Herbst mit der „Never Say Die Tour“ Deutschland im Sturm eroberten, wurde es Zeit für eine ausführlichere Tournee. Schließlich gilt: Wer rastet, der rostet! Mit dabei waren To Kill aus Italien, Suicide Silence und Bury Your Dead aus den Staaten. Ein Paket, das man sich definitiv nicht entgehen lassen durfte. Der Andrang auf das Konzert in Köln war so groß, dass die vier Hauptprotagonisten, bereits am Nachmittag eine Zusatzshow spielten, die ebenfalls ausverkauft war. Doch die Show am Abend hatte noch eine kleine Überraschung am Start: This Is Hell stoppten auf ihrem Weg zum „Groezrock“ noch einmal in Köln und traten zusätzlich mit auf.

 

This Is Hell sind dann auch diejenigen, die gegen 20 Uhr auf der Bühne stehen. Die Masse tummelt sich noch draußen im Biergarten und zögert mit dem Einlass. Drinnen im Underground herrscht eine stickige Luft, der man am liebsten entfliehen möchte. Doch This Is Hell zu verpassen ist nicht drin. Nein, auf keinen Fall! So ist es nicht zu voll als die New Yorker ihr neues Album „Misfortunes“ präsentieren. Die Finger-Pointing Abteilung nennt die ersten drei Reihen ihr Eigen. Da hinter ein kleiner Mosh-Pit und noch viel Platz für die, die sich das alles ganz in Ruhe anschauen. Die Technik funktioniert leider nicht immer. Das Mikro von Gitarrist Rick Jimenez geht nicht und auch als PWD Sänger Winston für ein Feature die Bühne stürmt hört man aus seinem Mikro keinen Ton. Dennoch ein gelungener Auftritt.

Suicide Silence bringen ihr Motto „Bringing Back The Handbang“ eindrucksvoll in den Kölner Underground. Sänger Mitch Lucker klingt wie Opfer und Henker zugleich. Präsentiert wird das Debüt „The Cleansing“, welches im Februar auf Century Media erschien. Kurios ist die Band aus Riverside, Kalifornien schon. Denn seit ihrer Gründung 2000 und dem Debüt 2008 hat sich das Line-Up der Band komplett gedreht und kein Gründungsmitglied ist mehr mit dabei. Ob es vielleicht daran liegt, dass Suicide Silence als Side-Projekt diverser Leute starteten? Auf jeden Fall tobt die Masse und bangt was das Zeug hält. Es ist extrem, krass und richtig abgefahren was da aus den Boxen kommt und einige verdutzte Gesichter zurück lässt. Die Platte muss besorgt werden.

Bury Your Dead fallen an diesem Abend in erster Linie dadurch auf, dass sie Spaß daran haben sich gegenseitig Wasser ins Gesicht zu spucken und zu spritzen. Das zog sich wie ein Roter Faden durch ihr Set. Einzig der neue Sänger Myke Terry will da nicht mitmachen und konzertiert sich darauf nicht von der stagenden Masse umgenietet zu werden. Aber BYD kicken nicht so richtig und an die vorherige Leistung von Suicide Silence kommen sie nicht ran. Das ständige Spucken nervt und das Gepose vor den Kameras der Fotografen wirkt aufgesetzt und übertrieben. Da rettet auch „Losin’ It“ zum Finale nichts.

Nun wird es Zeit für den Headliner des Abends um Strahlemann Winston McCall. Unglaubliche Szenen spielen sich ab bei den ersten Klängen von „Siren’s Song“. Die Bühne wird gestürmt und in den Mosh integriert. Mittendrin die Jungs von Parkway Drive, die es mit  „Carrion“ oder „Gimme A D“ ordentlich krachen lassen. Menschen, wo hin man schaut. Etwas verloren wirken da die zwei Mädels auf der Bühne die im Tokio-Hotel-Style anfingen rumzualbern. Da wurde selbst Winston etwas verlegen. Doch der Tourmanager kennt da keine Gnade und so flogen die zwei Täubchen regelrecht von der Bühne in die moshende Menge. Angesteckt von dieser Atmosphäre klettern Mitglieder von Bury Your Dead wie Zirkusartisten an der Deckenhalterung der Lichtanlage. Hardcore wie er leibt und lebt und der Underground kurz vorm Abriss. „Romance is Dead“ zum Ende und „Smoke 'Em If You Got 'Em“ als Zugabe beenden an diesem Abend nicht nur dieses Konzert, sondern auch die komplette Europatournee, die die Jungs nun hinter sich haben. Köln hat dieses Finale gebührend gefeiert. „This is fucking amazing!“ ist nicht nur Winston McCalls Meinung zu diesem Abend.

Bands:
www.myspace.com/parkwaydrive
www.myspace.com/buryyourdead
www.myspace.com/suicidesilence
www.myspace.com/thisishell
www.myspace.com/tokill

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