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RAISED FIST: 1-2-3-4: Fickt die Bude kaputt |
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Geschrieben von Markus Tils
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Dienstag, 24. April 2007 |
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 Foto: Markus A. Tils (16.04.07, Köln, Underground) Gut ein Jahr nach der Veröffentlichung von „Sound Of The Republic“ und einem schweißtreibendem Konzert im Kölner Underground standen RAISED FIST erneut an gleicher Stelle. Wie im Jahr zuvor war der Club voll und das schöne sonnige Wetter sorgte für gute Bedingungen und einen weiteren schweißtreibenden Abend.
Doch bevor die Schweden ran durften, spielten I HATE SALLY aus Kanada und TO KILL aus ITALIEN. I HATE SALLY machten den Anfang. Mit Frontfrau erinnerten sie gleich an Walls Of Jericho. Aber dieser Vergleich brachte nicht viel, da man schnell merkte, dass Welten zwischen beiden Bands lagen. Der Trash Hardcore, den die Kanadier boten war vom Ansatz nicht schlecht, verlor sich aber relativ schnell. Die 25 Minuten zogen sich und das Publikum honorierte den Auftritt auch nur mit Höflichkeitsapplaus.
Viel besser kamen TO KILL an. Mit ihrem aktuellen Album „Vultures“, welches auf dem Hardcore Label GSR erschienen ist, kam die erste Bewegung ins Publikum. Der Pulk ging bei den moshlastigen Songs, die einen immensen Druck versprühten, gut ab. Da störten auch nicht die Kundgebungen zu einem veganen und drogenfreien Lebensstils, den die Italiener bevorzugen. Auch wenn es an einigen Ecken Probleme mit der Ausrüstung gab, konnte der Auftritt als zufriedenstellend in Erinnerung bleiben.
Die Umbaupause zog sich und man hatte das Gefühl gehabt, dass sich RAISED FIST auch reichlich Zeit gelassen haben, um auf die Bühne zu kommen. Doch als es dann soweit war, gab es kein Halten mehr bei den Leuten. Die Songs donnerten und groovten und es fiel doch auf, dass die Pausen zwischen den Songs relativ lang waren. Diese Pausen waren erforderlich, da das Publikum und die Band natürlich selbst, eine Verschnaufpause brauchte. „1-2-3-4: Fickt die Bude kaputt“, schrie Frontmann Alle ins Mikro und das Publikum erwiderte ebenfalls mit diesem Schlachtruf. Es entwickelte sich eine Crowd der es egal war, dass der Sound haperte. Die Power bei dieser Hardcore Show kam rüber und das zählte. Die Leute überschlugen sich in den vordersten Reihen und die überfordere Security gab schnell auf und betrachtete das Geschehen erstaunt von der Seite. Hardcore Shows sind intensiv und kurz, so lies es Alle verkünden und mit dem anschließendem Song verabschiedete sich die Band nach 50 Minuten auch schon wieder. Die schwitzende Masse versuchte so schnell wie möglich an die frische Luft zu gelangen. Wie immer eine mitreißende Show der Schweden und wer letztes Jahr die Band gesehen hat, kann ruhig von einem Déjà Vu Erlebnis sprechen.
Info: www.raisedfist.com »
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