|
STEREOPHONICS: Shitty Small Clubs |
|
|
|
|
Konzerte -
Aktuelle Konzerte
|
|
Geschrieben von Markus Tils
|
|
Dienstag, 18. September 2007 |
|
 Stereophonics mit neuem Album "Pull The Pin" (Foto: V2) (14.09.07, Köln, Prime Club) Der Gründer eines Tennessee Whiskey wurde vor 157 Jahren geboren und die Stereophoncis zogen durch fünf deutsche Städte, um zu gratulieren. Für die Waliser aber auch die Gelegenheit ihr kommendes Album „Pull The Pin“ vorzustellen. Dementsprechend war der Prime Club ausverkauft und es herrschte eine freudige Erwartungshaltung.
Jack Daniels gab es überall im Prime Club und nicht wenige Besucher standen mit einem Glas Jack–Cola und wartete bis eine Abgesandte des Sponsors die Band aufrief. Die, die vorne standen, hatten es gut. Denn Kelly Jones ist nicht gerade der Größte und von hinten sah man bis auf sein Gesicht, das er mit einer großen Sonnebrille verdeckte, nicht viel.
Gleich zu Beginn ging es mit „The Bartender And The Thief“ vom 99er Album „Performance and Cocktails“ auch schon los. Direkt gefolgt von „Bank Holiday Monday“, dem ersten Song des Abends vom neuen Album „Pull The Pin“. „A Thousand Trees“ verzückte vor allem das weibliche Publikum und auch die neue Single „It Means Nothing“ überzeugte vollends. Etwas nervig waren die Waliser Fans, die ständig die Landesfahne so hielten, dass bis auf den Roten Drachen nix zu sehen war.
Stereophonics hatten mal wieder Spaß in „Shitty Small Clubs“ zu spielen, wie Kelly Jones erwähnte und sorgten mit jedem Song für mehr Temperatur im Club. Die Band wirkte frisch und schien heiß zu sein auf das, was mit ihrem neuen Album noch kommen mag. Die Mischung stimmte an diesem Abend. Von jedem bisherigen Album wurden Songs in die Setliste integriert. Dazu die unverwechselbare Reibeisenstimme eines Kelly Jones: es konnte einfach nichts schief gehen. Nach „Local Boy In The Photograph“ ging es zum ersten Mal von der Bühne. Kelly Jones kam alleine wieder zurück und performte „Maybe Tomorrow“ als Akustikversion. Gänsehaut pur! Der Song des Abends, der durch diese Version eine viel intensivere Atmosphäre hervorrief, als wie auf Platte. „Devil“ wurde dann komplett mit Band wieder gespielt und der Abend wurde nach 75Minunten mit „Dakato“ gebührend beendet. Ein Konzert, das richtig Appetit gemacht hat aufs neue Album und einer weiteren Tour, die vermutlich im Februar 2008 stattfinden wird.
Info: www.stereophonics.com / www.jack-lives-here.de »
Keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
|