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STONE SOUR: Unterhaltsam aber kurz PDF Drucken E-Mail
Konzerte - Aktuelle Konzerte
Geschrieben von Dirk Briskorn   
Mittwoch, 28. Februar 2007

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Stone Sour (Foto: Chapman Baehler)
(24.02.2006, Köln) Die Live Music Hall war bis auf den letzten Platz gefüllt. STONE SOUR sind mittlerweile wohl groß. Nach der Vorband „Krieger“ gab es die obligatorische Umbaupause und gegen 20.30h ging das Licht erneut aus und…zum Einmarsch der Helden erklang „The Final Countdown“. Kaum von dieser Überraschung erholt, musste man feststellen, dass sich Corey Taylor eine Glatze rasiert hat und jetzt deutliche Ähnlichkeit zu Jimmy Sommerville aufweist.

 

Die Band wurde begeistert begrüßt und stimmte umgehend den Opener des aktuellen Albums „30-30-150“ an. Die hervorragende Band spielte Ihre Mixtur aus Rock und Metal relativ schnörkellos. Große Effekte oder Lightshow gab es nicht, aber das hätte wohl auch nicht gepasst. Die Betonung lag klar auf dem aktuellen Werk und so wurden im weiteren Verlauf „Made of Scars“, „Hell and Consequences“ und „Sillyworld“ gebracht. Speziell bei letzterem fiel der exzellente Gitarrist auf, der den Song mit einem fulminanten Solo beendete. Die Ansagen und Sperenzchen auf der Bühne uferten immer weiter aus, waren dabei aber äußerst unterhaltsam.

Als schließlich nach einer guten halben Stunde das Licht ausging und Corey Taylor allein auf der Bühne war, um die beiden Balladen „Through Glass“ und „Bother“ zum Besten zu geben, dürfte so ziemlich jeder im Publikum gewusst haben, was kommt. Umso größer war die Überraschung, als man zunächst „Wicked Game“ vernahm. Außerdem wurde auch „Sweet Home Alabama“ angespielt. Zum Ende von „Bother“, wie immer sehr stimmungsvoll, kam der Rest der Band zurück.

Nach ca. 55 Minuten war Schluss, was gerade angesichts der langen Ansagen Anlass zum Unmut gab. Ok, eine Zugabe gab es, unter anderem „Get Inside“, aber trotzdem dürfte die Band an diesem Abend kaum über 45 - 50 Minuten Nettospielzeit gekommen sein, was angesichts eines Ticketpreises von 30 Euro doch ein wenig dürftig ist. Ansonsten gab es nichts auszusetzen. Hervorragende Songs, handwerkliches Können und eine Menge Aggression in den Songs. STONE SOUR sind ne Bank.

Info: www.stonesour.com
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