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RISE AGAINST: Konzertverlegung

Wegen der großen Nachfrage wurden die Konzerte in München, Köln, Saarbrücken und Hamburg in größere Konzerthallen verlegt:

 

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SUGARPLUM FAIRY: Der „putzige“ Jagger PDF Drucken E-Mail
Konzerte - Aktuelle Konzerte
Geschrieben von Stefanie Delhees   
Donnerstag, 5. April 2007

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Spass an der Freude: Sugarplum Fairy (Foto: Universal)
(25.03.2007, Köln, Stollwerck) Erste Sonnenstrahlen. Frühlingstemperaturen. Sonntag. Für viele Konzertgänger wohl nicht Grund genug, den Tag zu genießen. Nein. Schon Stunden vor Einlass tummelte sich eine beachtliche Gruppe, zumeist minderjähriger, weiblicher Fans, im Stollwerck und drängten sich vor die Treppen, um auch sicher sein zu können die heiß begehrten Plätze in der ersten Reihe zu ergattern.

 

Andere setzten auf eine abweichende Taktik. Grüppchenweise schlichen sie um die Halle, um eventuell schon vorher einen Blick auf Ihre Idole erhaschen zu können. Eine dritte Gruppe Fans verhielt sich wiederum möglichst unauffällig, weil es ihnen offensichtlich schrecklich peinlich war, dass sie in Begleitung ihrer Eltern da waren.

Die Überraschung: nicht Tokio Hotel spielten an diesem Abend in Köln. Nein. Es waren fünf junge Schweden. Sugarplum Fairy. Vielen besser Bekannt als die kleinen Brüder von Mando Diao. Dies war die zweite Tour zu ihrem zweiten Album „First Round, First Minute“. Das Konzert wurde kurzfristig vom Prime Club ins Stollwerck verlegt, ein Indiz, dass die „kleinen Brüder“ langsam auch in Deutschland Beachtung finden.

Nachdem die Kämpfe um die besten Plätze in der ersten Reihe ausgefochten waren, wurde die Geduld der Fans auf eine harte Probe gestellt. Zwei Supports. Zuerst Rafael Weber. Er fand allerdings kaum Beachtung beim Publikum. Zu groß war die Spannung auf die Dinge die da noch kommen sollten. Zweiter Support: Molotov Jive. Überraschend frenetisch wurde diese ebenfalls blutjunge, schwedische, gut aussehende Band begrüßt. Der Grund mag in dem bestehenden Verwandtschaftsverhältnis von Mitgliedern dieser Band mit den Sugarplum Fairy Protagonisten zu finden sein. Böse Mitmenschen würden sagen Mando Diao Nr. 3. Insgesamt lieferten sie eine solide Show. Etwas härter als der Hauptact, dafür mit dem ebenso unverkennbaren „schweden-englisch“.

Um ca. halb elf war es dann soweit. Sugarplum Fairy betraten, begleitet von lautem kreischen die Bühne. Und verließen diese auch erst wieder nach einem fast anderthalb stündigen Set mit drei Zugaben, bei dem alles dabei war. Singles, B-sides und auch das Rolling Stones Cover „Jumpin’ Jack Flash“. Bei diesem war Victor Norén sichtlich in seinem Element. Hatte er doch im kürzlich angelaufenem Obermaier Film „Das wilde Leben“ den Jagger gemimt.

Auch wenn seine Jagger Imitation zuweilen auf der Bühne eher „putzig“ wirkt, müssen sich die fünf Schweden bei der Präsentation ihrer eigenen Stücke nicht mehr hinter Mando Diao verstecken. Sie wirkten äußerst authentisch, verzichteten sie doch diesmal fast komplett auf die oft einstudiert wirkenden kleinen Scherze mit dem Publikum, die sie bei vergangenen Touren oft bemüht hatten.

Sie lieferten eine handwerklich solide und „erwachsener“ wirkenden Popshow, die trotz weniger „drum rum“ als üblich keine Minute Langeweile aufkommen lies. Das Repertoire reichte von der „Feuerzeug Balladen“ bis hin zu rockigerem. Und nicht zuletzt auf Grund der vielen Beatles Anleihen war dies Unterhaltung für die ganze Familie. Muss wohl auch so sein. Denn wie oben erwähnt. Die Zahl der im Publikum anwesenden Eltern war nicht zu unterschätzen…

Info: www.sugarplumfairy.de
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