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THE HOOSIERS: It's in The Game |
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Geschrieben von Markus Tils
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Dienstag, 4. Dezember 2007 |
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 2008 wird ihr Jahr! The Hoosiers aus London (29.11.07, Köln, Gebäude9) Man weiß ja wirklich nicht wo einem der Kopf steht bei all den Bands aus England die Woche für Woche als „Next big Thing“ angepriesen werden. The Hoosiers aus London werden da sicherlich keine Ausnahme machen, denn ihr Debütalbum „The Trick To Life“ schoss bei den Insulanern direkt auf Platz 1 der Longplay Charts. Auch der Spiele Gigant EA entdeckte die Band und packte deren Song „Goodbye Mr. A“ auf FIFA 08 und präsentierte zugleich auch die erste Deutschlandtour. Irgendwie passt der Song auch zu einem coolen Fußballspiel? Also, der nächste heiße Scheiß von der Insel?
Zwar erscheint „The Trick To Life“ erst im Januar, trotzdem zog es einige mehr als erwartet ins Gebäude9, wo um viertel vor Zehn die Band mit großen Pappbuchstaben ihren Namen in die Höhe hielt und freundlich das Publikum begrüßte. Der Sound war an diesem Abend so abgestimmt, dass Sänger Irwin Sparkes alles andere ziemlich übertönte. Ob es vielleicht ein technisches Problem war wurde nicht festgestellt, ist aber wahrscheinlicher.
Singen kann der Gute zweifelsohne und erinnert optisch sehr an Ben Stiller, der beim Blick auf die Bühne vor dem inneren Auge schwirrt. Problemlos begab sich Sparkes in Höhen, wo unsereiner die Stimme total versagt. Musikalisch liegen The Hoosiers irgendwo zwischen Razorlight, Coldplay und Supertramp, doch fehlte am Abend der musikalische Ausbruch, da die Instrumente einfach zu leise eingestellt waren. Erst beim Hit „Goodbye Mr. A“ war das Publikum plötzlich da. Darauf wurde gewartet. Die darauffolgenden Songs kamen wie auf Knopfdruck viel besser rüber und die Band wurde auch immer lockerer. Charmant auch die Bühnendeko: Die mit einem Flokati-Teppich überzogenen Monitorboxen sahen aus wie Yetis auf der Bühne, die visuell dank eines Fernsehers als Kopf, ständig den Gesichtsausdruck änderten. Das hatte was.
Ehe man sich an diesem Abend versah erklang dann auch die zweite Single „Worried About Ray“, die es ebenfalls in die Top Ten der britischen Charts schaffte, und die Band verschwand nach 35 Minuten von der Bühne. Doch ohne Zugabe konnte man sie nicht ziehen lassen. Im Skelett-Kostüm kamen sie wieder und spielten für das erfreute Publikum noch einen.
Ist erst einmal das Album draußen, welches übrigens von Toby Grafty-Smith, einem ehemaligen Mitglied der Band Jamiroquai, produziert wurde, wird man The Hoosiers in diesem kleinen Rahmen sicherlich nicht mehr antreffen. Ihre Singles haben Hitqualität und das charismatische Auftreten von Frontmann Sparkes trägt dazu bei, dass diese Band durchstarten wird. Wer das Warten auf das Album verkürzen will kann ja FIFA 08 zocken und sich beim Überbrücken der fußballlosen Zeit an einem coolen Soundtrack erfreuen.
Info: www.thehoosiers.co.uk »
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