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THE SOUNDS: Ein Feuerwerk an Hits |
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Geschrieben von Alexander Kluth
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Donnerstag, 16. August 2007 |
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 Volles Haus im "Chez Heinz" (Foto: Alex Kluth) (13.08.07, Hannover, Chez Heinz) Es ist etwa 21.30 Uhr als The Sounds die Bühne des ausverkauften Chéz Héinz betreten. Die Luft in besagten Keller steht und die Wände tropfen von der Hitze. Gefühle 30 Grad an allen Stellen des Ladens. Kein Wunder, so voll wie an diesem Tag war es bei Konzerte dort wohl selten.
Der guten Stimmung tut das ganze allerdings keinen Abbruch, und so werden Maja Ivarsson und ihre Jungs mit enthusiastischem Applaus begrüßt. Und dieser soll dann auch gerechtfertigt sein. Schon die ersten paar Songs sind ein Feuerwerk an Hits, so dass nach ein paar Minuten keiner der vielen Zuschauer mehr stillstehen kann.
Maja trägt, wie so oft, eine super enge Hotpants, die ihre außergewöhnlich gute Figur hervorhebt. Diese Frau weiß genau wie sie Männer- und wohl auch Frauenherzen gewinnen kann. Keine Boy- oder Girlband dieser Welt versteht es mehr als sie mit ihren Attributen zu spielen. Maja rennt, springt und tanzt quer über die Bühne, so dass jeder Zuschauer die Gelegenheit hat sie von Nahem zu sehen. Auch ihre Jungs, die neben ihrer sexy Ausstrahlung nur wie Beiwerk wirten überzeugten durch gutes Spielen ihrer Instrumente.
Gespielt werden primär die Songs ihres aktuellen Albums „Dying to say this to you.“ Musikalisch geht dieses Album wohl noch eine Runde weiter nach vorne als es der Vorgänger schon tat. Besondere Erwähnung sollte wohl Gitarrist Felix Rodriguez bekommen, denn dieser spielt ein Solo, das sich echt gewaschen hatte. Da man sonst ja eher einfache Riffs von ihm erwartet war das dann wirklich etwas besonderes. Die Musik von the Sounds ist neben ihren Punk N Roll-Einflüssen sehr durch das Keyboard- und Synthesizerspielen von Jesper Anderberg geprägt. The Sounds sind wohl auch eine der wenigen Bands die es schaffen Keyboards nicht peinlich nach 80ern klingen zu lassen.
Hier entsteht ein Klangteppich der wirklich einen besonderen Stellenwert im heutigen Indie-Einheitsbrei gefunden hat. Ein weiteres musikalisches Highlight ist ein Drumsolo von dreien der Soundsmitglieder, hiefür wird neben dem Standartdrumset ein riesiges Elektroschlagzeug mit zwei Hängetoms auf die Bühne geschleppt. 3 Minuten Beats aus allen Boxen sind das Resultat dieser Einlage. Ab diesem Moment ist dann auch wirklich jeder der Zuschauer am Tanzen. Songhighlights sind an diesem Abend wohl „Living in America“ und „Ego“ und natürlich „Queen of apology“.
Einziger Wehrmutstropfen des ganzen Konzertes ist dann allerdings das schnelle Ende des ganzen. Es gibt zwar eine kurze Zugabesession, aber nachdem diese verklungen ist werden sofort die Boxen vom Strom genommen und alles zusammengepackt. An dieser Stelle hätten die Fans wohl mehr erwartet. Aber bis auf diese Tatsache ist das ganze wohl wirklich ein gelungener Abend. Wer weiß, vielleicht liegt das schnelle Ende dann ja doch an der Hitze, denn diese setzt wohl nicht nur den Fans zu…
Info: www.the-sounds.com »
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