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VISIONS ON TOUR: Tanzend im Kollektiv |
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Geschrieben von Jan Quiel
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Dienstag, 8. Mai 2007 |
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 Neues Material am Start: Muff Potter (Foto: Universal) (03.05.2007, Köln, Stollwerck) Diese Rutsche mit dabei THE ENEMY, GOOD SHOES, MUFF POTTER & ASH. Eine Line-Up das ausverkaufte Häuser garantieren sollte. Sollte. Denn bei Betreten den Kölner Stollwercks stockte der Atem. Im Konzertsaal keine 100 Zuschauer. Auf der Bühne GOOD SHOES. THE ENEMY brachen die Tour aufgrund Krankheit ab und somit übernahmen die guten Schuhe die Rolle des Openers. Solide - aber echte Stimmung wollte keine aufkommen.
Nach der Show, Raucherpause vor der Halle. In sädtischen Gebäuden Kölns herrscht Rauchverbot. Auch bei Indierock Konzerten. Also alle raus zum rauchen. Getränke müssen drinnen bleiben. Herje. Einigen Konzertbesuchern stand die Wut ins Gesicht geschrieben.
Doch dann verflog diese auch schnell wieder, als MUFF POTTER die Bühne betraten. Mittlerweile hatte die Halle sich ansehentlich gefüllt. Halb ausverkauft oder so. Viel Platz und Dank Rauchverbot gute Luft. Bier 2,50. Konzertbesucherherz was willst du mehr? Nagel und Co. gaben auf der Bühne mächtig Gas und hier und da sprangen vereinzelt die Funken über. Das Set der Münsteraner, die jetzt mittlerweile auch schon 14 Jahre dabei sind, fiel recht vielseitig aus. Die Befürchtung, dass MUFF POTTER sich hauptsächlich aufs kommende Album "Steady Fremdkörper" konzentrieren würden, dessen Songs ja noch kaum jemand kennt, blieb aus. Nur die Single "Fotoautomat" und "Das Leben ist kein Wunschkonzert" gabs zu hören. Außerdem noch eine B-Seite der "Fotoautomat"-Single - sonst all die guten älteren, bekannten Songs. "Den Haag", "Alles nur geklaut", "Ich sitze hier vorm Moloow" und und und. Zwischendurch grundsympathisch Nagel-Ansagen. Ein schönes MUFF POTTER Konzert, das Lust auf die Platte machte und die Vorfreude auf die eigene Tour im September steigerte.
Raucherpause. Dann "Burn baby burn" - ASH eröffneten mit dem Bleifuß. Das Publikum nach wie vor verhalten. Das Stimmungsbaromter hielt sich konstant in der Mitte bis - ja, bis ASH den alten Hit "Oh yeah" zogen, gefolgt von "Girl to mars". Das Eis war gebrochen. Endlich. das Stollwerck tanzte im Kollektiv und erfreute sich an ASH. Die Lücke, die der Abgang von Charlotte Heatherly hinterlies, fiel kaum auf. Hier und da zu dünner Sound - doch im Großen und Ganzen sind ASH auch zu dritt wieder eine Macht. Nach 70 Minuten verabschiedete sich das Trio mit "kung Fu" und ließen kaum Wünsche offen. EinAbend mi vielen Gesichtern, doch am Ende waren es nur noch zufriedene...
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