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Freitag, 5. Dezember 2008 Home
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RISE AGAINST: Konzertverlegung

Wegen der großen Nachfrage wurden die Konzerte in München, Köln, Saarbrücken und Hamburg in größere Konzerthallen verlegt:

 

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YEAH YEAH YEAHS: Viel Charisma, keine Melodien PDF Drucken E-Mail
Konzerte - Aktuelle Konzerte
Dienstag, 30. Mai 2006

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Stadionrockposen (Foto: SMASH-MAG.com, Konfetti)
(Köln, Live Music Hall) Mit dem neuen Album „Show Your Bones“ im Gepäck machten THE YEAH YEAH YEAHS Köln am 29. Mai ihre Aufwartung.

Und wenig überraschend hatten sich unter das Publikum in der Live Music Hall viele kleine Mädchen mit Pony gemischt, die sich so schon rein optisch ihrem Vorbild, Sängerin Karen O, angenähert hatten. Schon erstaunlicher war hingegen der bemerkenswert hohe Anteil an Männern jenseits der 50. Insgesamt also ein recht heterogenes Publikum im sehr gefüllten Saal.

Bevor der Topact auf die Bühne kletterte, galt es zwei Vorbands zu begutachtet. Den Preis „Bester Support des Abends“ errangen dabei eindeutig die BLACK LIPS, die mit ungestüm-rotzigem Sixties-Beat-Surf-Punk – irgendwo zwischen Beatles, Beach Boys und Ramones zu verorten – zu gefallen wussten. Zumal die eine oder andere Melodien auf Anhieb hängen blieb.

Über die gequirlte Art-Rock-Kacke mit Orgel, Tamburin und Schlagzeug, die CELEBRATION im Anschluss darboten, sei an dieser Stelle der Mantel des Schweigens gebreitet. Frontfrau Katrina Ford muss außerdem ein hoher Nervfaktor bescheinigt werden.

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Vielseitig: Karen O (Foto: SMASH-MAG.com, Konfetti)
Punkt 21.35 Uhr dann die ersten Klänge des Hauptacts, live vom Trio zum Quartett aufgestockt. Folge der Verstärkung: ein knackiger, voller Sound. Doch die Musik tritt bei den YEAH YEAH YEAHS angesichts der exaltierten Bühnenshow von Karen O schnell in den Hintergrund. Die äußerst selbstbewusste junge Frau wirft sich in jeden Song, als wäre dieser ihr letzter. Ihre Stadionrockposen lassen sogar einen Bono vor Neid erblassen – ganz großes Kino. Dazu ist die One-Woman-Show stimmlich über jeden Zweifel erhaben. Sie brüllt, säuselt, flüstert, kreischt, schreit und das alles klingt richtig gut. Der Rest der Band wird da schell zum wenig beachteten Beiwerk.

Doch bei allem Charisma: Die Musik der New Yorker ist – allem Hype ums Debüt „Fever To Tell“ (2003) zum Trotz – weder innovativ noch einprägsam. Mangels guten Songwritings vermag die Band es nur selten, die Power und stimmliche Brillanz in vernünftige Nummern zu kanalisieren. So bleibt nach 70 Minuten (inklusive zweier Zugaben) ein schaler Beigeschmack. Im Gegensatz zu anderen Retro-Alternativ-Bands wie den STROKES oder den WHITE STRIPES fehlt den YEAH YEAH YEAHS schlicht und einfach die musikalische Substanz.


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