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Geschrieben von Andreas Ohlberger
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Dienstag, 19. September 2006 |
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Nachdem der Musik-Sommer ja echt mau ausgefallen ist – Fußball-WM und der Ausfall des Ringfestes lassen grüßen – wird nun der Herbst richtig heiß. Dies verspricht zumindest der Konzertkalender des Kölner Veranstalters Prime Entertainment, die in Kooperation mit dem Concert Team nrw die angesagtesten Acts gleich im Dutzend in die Domstadt holen.
 PANIC! AT THE DISCO Den Anfang machen die deutschen Newcomer MADSEN am 30. September im Stollwerck. Die Jungs aus Prießeck, einem Ortsteil von Clenze im Wendland, haben gerade mit „Goodbye Logik“ ihren zweiten Longplayer am Start und knüpfen musikalisch nahtlos an ihren Erstling „Madsen“ an. Tickets für den Gig in der Kölner Südstadt gibt’s für 15 Euro im Vorverkauf.
Panik wird hoffentlich nicht aufkommen, wenn sich am 26. Oktober einer der heißesten Musikexporte der USA in Köln die Ehre gibt. PANIC! AT THE DISCO sind in der Stadt und schnell wird klar, dass den Mannen um Sänger und Multiinstrumentalist Brendon Urie – der 19-Jährige spielt Keyboard, Gitarre, Klavier, Cello und Schlagzeug – die Meute zu Füßen liegt. Ursprünglich war für das Konzert die Live Music Hall als Spielstätte vorgesehen, der großen Nachfrage wegen erfolgte nun die Verlegung ins Paladium. Für Kölns größte Konzertlocation nach der immensen Kölnarena sind 15 Euro Eintritt jedoch ein Spottpreis.
 Lässig an der Mauer: THE KILLERS Direkt gegenüber im E-Werk tritt am 1. November der Mann auf, von dem COLDPLAY-Sänger Chris Martin bei Live8 sagte, er sei der beste Sänger der Welt. RICHARD ASHCROFT kommt nach Köln. Der Mann, der der Welt so großartige Songs wie „Check the meaning“, „Nature ist the law“, „Why not nothing“ oder die VERVE-Klassiker „Bittersweet Symphony“ und „The drugs don’t work“ vermachte. Die Verkaufszahlen seines letzten Albums „Keys to the world“ gingen zwar nicht durch die Decke, aber der Support für COLDPLAY im vergangenen Jahr hat sicher geholfen. 27 Euro kosten die Tickets im Vorverkauf.
Wer schrieb eben noch vom heißesten Musikexport aus den USA? Konkurrenz um diesen Titel erhalten PANIC! AT THE DISCO von ihren Landsleuten aus Las Vegas, THE KILLERS. Die hatten 2004 mit „Hot Fuss“ ein viel beachtetes Album-Debüt, an dessen Erfolg der Zweitling „Sam’s Town“ anknüpfen soll. Dabei haben Sänger Brandon Flowers und seine Spießgesellen Dave Brent Keuning, Ronnie Vanucci Jr. Und Mark August Stoermer die Messlatte selbst hoch gelegt. Denn Hits wie „Somebody told me“ und „Mr. Brightsight“ gehörten zu den meist gespielten Songs des Jahres 2004.
 Auch lässige Mauersteher: THE KOOKS Was ist das eigentlich für ein November? Kaum sind die letzten Klänge der KILLERS verklungen, darf man sich schon auf den nächsten Knaller freuen: MANDO DIAO, der leckere Schwedenhappen von dem sich Millionen junger Indie-Girls nur zu gern entjungfern lassen würden. Und die Freude wird noch zusätzlich geschürt durch den Support. Denn in Köln musizieren die DIRTY PRETTY THINGS mit den vier Jungs aus Borlänge. Ja, genau. Das sind die LIBERTINES ohne ihren drogenkranken Frontmann. Und den Spaß im Doppelpack gibt’s für 24 Euro im Vorverkauf.
Last but not least darf auch der angesagte britische Nachwuchs – DIRTY PRETTY THINGS zählen mit ihrer bewegten Vergangenheit bereits als Veteranen – seine Visitenkarte abgeben. THE KOOKS, eines der heißesten Eisen, die - um mal ein schiefes Bild zu gebrauchen - kürzlich über den Ärmelkanal nach Europa schwappten, spielt am 3. Dezember im E-Werk auf. Sechs grandiose Singles, “Eddie's Gun”, “Sofa Song”, “You Don't Love Me”, “Naïve”, “She Moves In Her Own Way” und “Ooh La” live on stage gibt’s für sagenhafte 14 Euro.
Die Liste der Top-Acts im Herbst ließe sich noch weiter fortsetzen: DIE ÄRZTE, FARIN URLAUB RACING TEAM, OLLI SCHULZ, AFI, SNOW PATROL, THE VEILS, SHE WANTS REVENGE… Noch Fragen? Dann bitte: Mehr zu den Konzerten von Prime Entertainment und Concert Team NRW auf den Internetseiten www.primeclub.de und www.concertteam.de.
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