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 Auf mach Ostfriesland! Gerüchten nach bietet das Leben im Hohen Norden nicht viel außer Kühen, Schafen und Deichen. Wie gesagt, hierbei handelt es sich nur um Gerüchte. Es ist an der Zeit mit diesem Vorurteil aufzuräumen. Einen besseren Anlass als ein Jubiläum, welches das Gegenteil beweist, gibt es wohl kaum. Bereits zum elften Mal findet Omas Teich, eines der größten Festivals des Nordens, dieses Jahr statt. Auf ein Neues wird Großefehn wohl auch dieses Jahr die Besucherrekorde der letzten Jahre brechen können. Großefehn? Leer oder Aurich sind vielen Menschen spätestens seit Otto bekannt, Großefehn liegt Geografisch gesehen genau dazwischen. Otto wurde bisher zwar nicht gesichtet, aber die Stimmung ist mindestens genau so gut wenn sich der Norden zum Besuch an Omas Teich einfindet.
Seinen Namen verdankt das Festival der Tatsache, dass die erste Auflage im Garten der Oma des Gründervaters stattgefunden hat. Hier findet sich auch der Teich, der im Festivalnamen verewigt wurde. Auch heute noch sorgt besagte Oma zum Teil für die Verkosung der Stars. Kontinuierlich stiegen in den letzten Jahren die Besucherzahlen und auch das Line up wurde von Jahr zu Jahr besser. Nachdem das erste Festival mit Rund 40 Besuchern vorlieb nehmen durfte ist man heutzutage bei rund 5000 Besuchern pro Festivaltag angelangt. Das diesjährige Festival findet, an drei Tagen statt. Gefeiert wird das Omas Teich Festival dieses Jahr vom 25. bis zum 27. Juli. Das sonst nur auf zwei Tage angelegte Festival wird dieses Jahr durch das Fest van Cleef erweitert. Nachdem in den vergangenen Jahren schon Bands wie Tomte die van Cleef Fahne in den Wind halten konnten wird ihnen dieses Jahr der komplette Sonntag gewidmet. Neben Tomte spielen dann unter anderem auch The Robocop Kraus und Kettcar. An den anderen Tagen rocken der ehemalige Life of Agony Frontmann Keith Caputo, Kaizers Orchestra, Johnossi, Goose, Bratze und Turbostaat. Ein besonderes Highlight stellt mit Sicherheit auch der Nachwuchsheld Ostfrieslands, Enno Bunger da, der schon auf vielen Konzerten Deutschlandweit auf sich aufmerksam machen konnte.
Musikalisch gesehen bietet Omas Teich also alles was sich Indiefans nur wünschen können. Wieso bitte soll man zu Rock am Ring fahren, wenn das gute doch so nahe liegen kann. Mal abgesehen davon, dass die Ringgeschichte für dieses Jahr eh gelaufen ist. Dieses Festival ist genau das richtige für alle die schon immer mal sehen wollen, was es mit dem berühmte Satz mit dem fliegen lassen von Kühen denn so auf sich hat. Kommt aus euren Großstädten und besucht die alte Dame an ihrem Deich. Gründe gibt es viele, lasst Taten folgen!
Info: www.omasteich.de |