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RISE AGAINST: Konzertverlegung

Wegen der großen Nachfrage wurden die Konzerte in München, Köln, Saarbrücken und Hamburg in größere Konzerthallen verlegt:

 

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Neuigkeiten - Aktuelle Nachrichten
Geschrieben von Andreas Ohlberger   
Montag, 26. Februar 2007

Umweltaktivist und Amerikas „Präsident der Herzen“, Al Gore, plant die Organisation eines Welt umspannenden Konzertereignisses, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.

 

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Al Gore (Foto: © White House Photo/Callie Shell)
Gute Menschen mit guten Ideen bräuchte die Welt viel mehr. Al Gore ist so einer. Al Gore? Richtig, das ist der Mann, der 2000 um ein Haar US-Präsident geworden wäre. 250.000 Stimmen mehr als sein republikanischer Widerpart George W. Bush hatte er gesammelt. Leider schert sich das amerikanische Wahlsystem um tatsächliche Mehrheiten nicht viel und so blieb Clintons Vize nur die Rolle des zweiten Siegers.

Seither hat sich der 58-Jährige als engagierter Umweltschützer hervorgetan – eine Rolle, die ihn Amerika ungefähr soviel Beliebtheit genießt wie Osama Bin Laden und Fidel Castro. Doch wie ernst Gore die Sache ist, bewies er erst kürzlich als Hauptdarsteller in der Verfilmung seines Buches „An Inconvenient Truth“, das in Deutschland unter dem Titel „Eine unbequeme Wahrheit“ im Random House Verlag erschienen ist. Zum Thema haben Buch und Film den weltweiten Klimawandel auf Grund der Emission von Treibhausgasen. Die Auszeichnung als bester Dokumentarfilm bei der diesjährigen Oscar-Verleihung spricht für die Güte des Werkes und würdigt das Engagement Gores in besonderer Art und Weise.

Nun hat Gore die Pop-Musik als probaten Überbringer seiner Botschaft entdeckt. Im Juli 2007 will der „Klima-Rocker“ (Süddeutsche Zeitung) das größte Musik-Spektakel der Welt veranstalten. Am 7.7.07 sollen auf sieben Kontinenten 100 Bands und Künstler der verschiedensten Genres unter dem Motto „Live Earth“ auf die Klimaerwärmung aufmerksam machen und insgesamt 24 Stunden live performen. Aufmerksamkeit schaffen für die neue Umweltbewegung Save Our Selves (SOS), ist das vordergründige Ziel der Aktion.

 
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"Live Earth" Antarktis? (Foto: Happy Feet, © Warner Brothers)
In Shanghai, Sydney, Johannesburg, London, Brasilien, Japan, den USA und, man höre und staune, der Antarktis (!) sollen die Konzerte stattfinden, bei denen nicht nur Künstler wie die  RED HOT CHILI PEPPERS, FOO FIGHTERS, LENNY KRAVITZ, SNOW PATROL, FALL OUT BOY, KEANE, KORN oder BLOC PARTY für die gute Sache an den Start gehen werden.

Doch damit nicht genug. Nein, vielmehr wird die ganze Chose auch noch umweltfreundlich produziert. Live Earth will den strengen LEED-Richtlinien (LEED = Leadership in Energy and Environmental Design) entsprechen, die vom US-amerikanischen Green Building Council entwickelt wurden. Sie beinhalten unter anderem Aspekte wie Nachhaltigkeit, effiziente Wassernutzung, den sparsamen Umgang mit Energie und eine möglichst geringe Belastung der Atmosphäre.

Mehr zu „Live Earth“ und eine komplette Liste aller bestätigten Bands gibt’s online unter liveearth.org, weitere Infos zum Organisator unter www.algore.com.

 
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