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 Johnny Cash, der Man in Black (Foto: Universal Music) Alle huldigen dem "Man in Black": Im neuen Video des vor drei Jahren verstorbenen Country-Stars spielen Johnny Depp, Chris Martin Kate Moss und viele mehr mit. Unter der Regie von Tony Kaye entstand zum Song "God´s Gonna Cut You down" wohl eines der emotionalsten Videoclips der letzten Jahre. 36 internationale Superstars (allesamt zu Ehren von Johnny Cash in schwarz gekleidet) wirken bei der ultimativen Hommage an Johnny Cash mit und verneigen sich auf ihre Art ein letztes Mal für den "Man in Black".
Was Rick Rubin und Mark Romanek gelungen ist, grenzt schon an ein kleines Stück Musikgeschichte.In dem komplett in schwarz-weiß gedrehten Video spielen unter anderem Iggy Pop, Bono, Justin Timberlake, Jay-Z, Keith Richards, Johnny Depp, Dixie Chicks, Terrence Howard, Patti Smith, Dennis Hopper, Chris Martin, Kate Moss, David Bowie und Chris Rock mit. Regie führte Tony Kaye, der das Konzept für den Clip gemeinsam mit Justin Timberlake, Rick Rubin und Mark Romanek (Regisseur des preisgekrönten Videos zu „Hurt“) entwarf.
„God’s Gonna Cut You down“ ist auf dem letzten Werk der Country-Legende Johnny Cash, „American V: A Hundred Highways“, enthalten, das im Sommer bei Universal Music erschienen ist und ebenfalls von Rick Rubin produziert wurde. „Es trägt die letzte Botschaft Cashs an seine Jüngerschaft in sich“, verrät der Produzent, der bereits im Jahr 2002 gemeinsam mit Cash die Arbeiten aufgenommen hatte – und zwar exakt einen Tag, nachdem sie „American IV: The Man Comes Around“ fertiggestellt hatten, das im November des Jahres veröffentlicht wurde.
Cash befürchtete, dass „American IV“ seine letzte Platte sein könnte, also schlug Rubin ihm vor, sofort mit neuen Aufnahmen weiterzumachen. Im Verlauf der folgenden acht Monate wurde entweder in Rubins Studio in L.A., in Johnnys Hauptwohnsitz in Nashville, oder aber in Johnnys sagenumwobener Hütte auf der anderen Straßenseite an neuen Songs geschnitzt. Wegen Cashs gebrechlichem Zustand, sorgte Rubin dafür, dass stets ein Toningenieur und eine Reihe von Gitarristen abrufbereit waren, die immer dann zum Zug kamen, wenn sich Cash fit genug für die Arbeit fühlte.
Die Veröffentlichung seines letzten Albums erlebte der Meister jedoch nicht mehr mit. Am 12. September 2003 starb der „Man in Black“ im Alter von 71 Jahren im Baptist Hospital in Nashville an Lungenversagen.
Hier gibt's den Clip zu sehen: high quality / low quality
Weitere Informationen: www.johnnycashmusic.com
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