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AMASEFFER: Slaves For Life |
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Platten -
Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Markus Tils
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Montag, 16. Juni 2008 |
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(InsideOut/SPV) Amaseffer sind Hanan Avramovich (Gitarre), Yuval Kramer (Gitarre) und Erez Yohanan (Drums). Drei Herren, die sich gerne mit der Geschichte ihres Landes befassen und diese musikalisch umsetzen. Das Ergebnis ist „Slaves For Life“. Keine leichte Kost, was die Israelis da auftischen. Das Album ist nicht nur das Debüt der Prog-Rocker, sondern auch der Anfang einer Trilogie.
Das Trio befasst sich hier mit dem Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Man muss sich schon einigermaßen mit dem Alten Testament auskennen, um hier dem Inhalt folgen zu können. Musikalisch ist es aber echt nicht schlecht umgesetzt. Weltmusik auf einer härteren Ebene, die progressiv und orientalisch zugleich ist und einen gewissen Anteil an metallischem Gefrickel bietet. Dabei entwickelt sich der Charakter der Tracks so, dass es eher nach einem Soundtrack klingt. Sehr monumental. Dabei wirken die Songs oftmals sehr langatmig. Kein Wunder, kommen doch die 10 Tracks auf eine Gesamtspielzeit von der Gesamtkapazität einer CD. Da das Trio selbst nicht singt, hat man für hierfür Mats Leven (ex-THERION, ex-MALMSTEEN) gewinnen können. Die orientalischen Vocals stammen von Kobi Farhi (ORPHANED LAND) und bei „Median“ gibt Angela Gossow (ARCH ENEMY) bei den Growls den Ton an. Somit hat man für den Gesangspart auf jeden Fall 1A Leute an Bord. Man muss diese Art von Musik schon mögen und darum ist dieses Album eher was für den progressiven Musikliebhaber als Musik zum Abreagieren oder Relaxen.
Info: www.myspace.com/amaseffer
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