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(Roadrunner Records) Wenn man das Album von Black Stone Cherry hört, fällt als erstes auf, dass der Sänger stark bis sehr stark nach Chris Cornell klingt. Generell fallen einem viele große Namen ein: Led Zeppelin, Black Crowes, Audioslave….doch dazu gleich mehr.
Das Album rockt ohne Ende, da kann man sich nicht beschweren. Die Songs sind eingängig und auf den Punkt. Die Jungs kommen aus dem Süden der Staaten und das kann man hören, der Sound ist relativ erdig und trocken, Parallelen zu Lynnard Skynnard fallen auf. Damit kommen wir zu dem Hauptproblem des Albums. Wirklich authentisch wirkt da wenig. Da werden zigmal gehörte Floskeln bemüht, sei es, dass man aufgefordert wird, doch bitte das Buch nicht anhand des Covers zu bewerten oder „Hell and High Water“ besungen werden.
Dazu kommt die große Ähnlichkeit zu Größen des Rock’n’Rolls was den Stil betrifft. Ein Coversong fällt auf: „Shapes of Things“ von den Yardbirds wird neu intoniert. Aber auch hier wird der im Prinzip großartige Eindruck dadurch getrübt, dass man den Song – und zwar verblüffend ähnlich – schon auf dem 1999er Black Crowes Live Album geliebt hat. Nun ja, die Vier sind jung und haben Vorbilder. Das ist nichts Schlimmes, und sollte verziehen werden. Hoffen wir nur, dass sie die Zeit bis zum Nachfolger nutzen, um ein bisschen mehr eigenen Stil zu entwickeln. Denn Geschmack und Talent haben sie. Technisch ist die Produktion auch einwandfrei und so kann man dieses Mal noch die Hintergedanken abschalten, sich beschallen lassen und sich ausmalen, wie bei einem der zahllosen Soli die Gitarren qualmen.
Info: www.blackstonecherry.com
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