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BLACKMAIL: Tempo Tempo PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Jan Quiel   
Mittwoch, 9. April 2008

Image (CitySlang / Universal) Zwei Jahre nach “Arial View” erscheint nun mit „Tempo Tempo“ das neuste Studioalbum der Koblenzer. Und wieder ist es ein absoluter Burner geworden. Paff! Paff! Paff!

 

Und los geht’s mit „False Medication“. Erinnert etwas an „Moonpigs“, ist aber doch anders. Bereits nach 35 Sekunden singen Aydo Abay und Kurt Ebelhäuser zusammen und lösen Gänsehaut aus. Es klingt so gut. Diese Härte, dieser Drang zum Pop. Ob „Tempo Tempo“ jetzt das große Durchbruchalbum wird, auf das die Musikpresse schon so lange wartet, sei dahingestellt. Fakt ist, dass „Tempo Tempo“ eine Hitmaschine ist, die Songs viel Freude auf den kommenden Touren versprechen und das doch schon viel mehr ist als die meisten Bands überhaupt haben. BLACKMAIL spielen bald seit 15 Jahren zusammen, auch das schaffen bei weitem nicht viele Bands. Und nach 15 Jahren Songs wie „The Good Part“ zu veröffentlichen erst recht nicht. Eine richtige Popnummer, die als erste Single das Album verlassen darf.  

Auch „Speedluv“ ist ziemlich poppig geraten, was wundervoll ist. Neben den treibenden, groovenden Monstern, die für die BLACKMAIL schon lange bekannt sind, steht ihnen auch diese Popseite sehr gut zu Gesicht. Ebenfalls hitverdächtig „(Feel It) Day By Day“ – Chöre, quitschende Gitarrenriffs, treibender Bass.  Schon in Kürze geht die Band auf Tour und wir werden wieder mit teils geschlossenen Augen vor der Bühne stehen und uns einfach treiben lassen. Von „Tempo Tempo“ und all den anderen Hits, die die Band in 3Handvoll Jahren hervor gebracht haben. Hoffentlich kommt da noch viel auf diesem Level nach. Bestimmt sogar. 1A.

Info: ww.blackmail-music.com

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