(Reprise/Warner) Mit „Red Harvest“ steht nun der zweite Longplayer der ehemaligen Vision Of Disorder Mitglieder Tim Williams (Vocals) und Mike Kennedy (Gitarre) im Laden und zeigt, dass ein Querschnitt diverser musikalischer Härten kein Fehltritt sein muss. Im Gegenteil.
Bloodsimple bedienen sich etlicher Genre die generell als „hart“ zu bezeichnen sind. Hardcore, MetalCore bis hin zum Doom scheint wirklich alles vertreten zu sein. Dabei wirkt und funktionieren die Songs überraschend gut. Der Mut, mehr zu experimentieren steht dem Album und der Band ganz gut. Teils progressive und kompromisslose Gitarren treffen hier auf einen exzellent aufgelegten Sänger Tim Williams, den man ihn dieser Form noch nie gehört hat. Hardrock der Marke Bloodsimple scheint wieder gefragt zu sein und wird in naher Zukunft sicherlich den schrumpfenden MetalCore Markt ablösen. Die Zeichen stehen jedenfalls auf Sturm und die New Yorker sind bereit eine führende Rolle einzunehmen. Das 2005er Debüt „A Cruel World“ war bereits ein Kracher aber „Red Harvest“ setzt dem Ganzen noch eins drauf. Cooles Ding.