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Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Dirk Briskorn   
Montag, 18. Februar 2008

Image (PH-Music) Boner Bitch. Aha. Das Cover kommt ähnlich tiefgründig daher. Aber was solls, die Musik zählt.

 

Der Opener – mit dem lyrischen Titel „Bitches & Cowboys“ - rockt keine Frage, der Sound allerdings erinnert an die klinisch reinen Rocker von Gotthard und zieht sich irgendwie auch länger als nötig. Beim zweiten „Casey“ wird es schneller, kurzweiliger und rockig bleibt es weiterhin. Der Titelsong zeigt dann das Potential der Band, er ist abwechslungsreich, eingängig und  wird von einem satten Riff dominiert. Auch hier kommt einem ein großer Vergleich in den Sinn, nämlich die Queens Of The Stone Age.

Die nächsten zwei Songs fallen nicht sonderlich auf, weder negativ noch positiv, dann aber lässt „Darkened Skies“ aufhorchen. Aber hier hat man es mit der Stimmung etwas übertrieben, der Song treibt düster vor sich hin, ok, soll er wohl auch, aber minutenlang kommt kaum mehr als Seufzen und gelegentliche Gitarrenanschläge. Der Rest rockt dann wieder solide, manchmal lässt der Sound noch Verbesserungsmöglichkeiten und speziell „Join The Toyride“ (!!) klingt doch ein wenig unfertig. Schwächen gibt es, aber das fällt wohl zum einen auch unter Geschmackssache und zum anderen finden die sich auf vielen Debüts. Allerdings sollte die Band versuchen, ein bisschen weniger den Verbal-Rebellen raushängen zu lassen.

Info: www.bonerbitch.com

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