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BORN RUFFIANS: Red,Yellow And Blue PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Felix Neumann   
Donnerstag, 15. Mai 2008

Image (Warped Records) Unglaublich, aber wahr: Die Born Ruffians kommen nicht aus England! Nein, Luke Lalonde, Mitch Derosier und Steven Hamelin sind Kanadier. Ob das wohl der Grund dafür ist, dass sie sich trotz ihres Brit-Einschlags doch gewaltig von der immer größer werdenden Masse an neuen Bands aus dem Königreich abheben?

 

Auf dem Debüt „Red, Yellow And Blue“ tänzelt das Trio wild im Farbkreis herum. Scharfe Gitarrenriffs und allerlei verspieltes Perkussionieren werden in ihrer Abstraktheit von seltsamen, aber interessanten Gesangsspielereien bis zur Perfektion getrieben. Jeder Track ist anders, jeder Track ist etwas Besonderes. „Foxes Mate For Life“ kommt beispielsweise merkwürdig vertrackt daher, ist aber gleichzeitig genial arrangiert. Dass die geborenen Grobiane dabei immer mit mindestens einem Auge zwinkern, beweisen so illustre Songnamen wie „Badonkadonkey“, „I Need A Life“ (die neue Single) oder „Barnacle Goose“. Letzterer ist das Highlight des mehr als gelungenen Debütalbums.

Es ist wahrlich schwer bei solch musikalischen Unikaten, wie es die Born Ruffians sind, vergleichbare Bands als Referenz zu nennen. Rein stimmlich liegt ein Vergleich zu den Schotten von The View wohl nah, aber hört man genauer hin wird schnell klar: Die Born Ruffians sind unvergleichlich geil!

Info: www.bornruffians.com
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