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BRETT ANDERSON : Brett Anderson PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Jan Quiel   
Montag, 26. März 2007


Image(V2 / Rough Trade)

Die Britpopstars der 90er veröffentlichen Soloalben. Einer nach dem anderen. PULPs Jarvis Cocker hats gemacht. James Dean Bradfield von den MANIC STREET PREACHERS hats gemacht.

Richard Ashcroft von THE VERVE gibt es eh nur noch solo, Damon Albarn verbringt mehr Zeit mit Nebenprojekten als mit BLUR und auch Noel Gallagher erwähnte dass eines Tages ein Soloalbum kommen würde. Da kommt ihm Brett Anderson noch zuvor. Der ehemalige SUEDE-Sänger hat lange auf sich warten lassen doch nun ist er zurück. Klar, Bernard Butler fehlt. Doch auch ohne ihn hat es Brett Anderson geschafft ein ordentliches Albums aufs Parket zu legen. Düster startet es mit "Love is dead" und bereits beim ersten Ton macht es Freude Brett Anderson wieder singen zu hören. Diese Stimme ist einmalig. Keine Frage.

"One lazy morning" erinnert musikalisch nach ROBBIE WILLIAMS - macht aber Spaß zu hören und beschwingt. "Dust and rain" geht ganz gut nach vorne und sticht auf dieser Platte hervor, da sich Brett Anderson mehr an den ruhigen Tönen orientiert hat.

"The infinite kiss" ist schön. "To the winter" ist schön. Das ganz ALbum ist eigentlich sehr schön mit einigen herausragenden Songs. Aber es ist nicht das Gleiche wie früher - was ja irgendwie auch gut ist - Weiterentwicklung muss sien. Aber Bands wie SUEDE, PULP, BLUR etc. waren einfach so toll... Also, falls jemand eine Zeitmaschine erfindet - die 90er waren eine gute... da wollen wir nochmal hin.

www.brettanderson.com

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