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CALIBAN: The Awakening PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Markus Tils   
Donnerstag, 31. Mai 2007

Image (Roadrunner/Warner) „The Awakening“ heißt das neue Album von Caliban und zwichen ihrer letzten Veröffentlichung von „The Undying Darkness“ liegen keine 12 Monate. Lag der Schwerpunkt bei den beiden Vorgängern, die auf Roadrunner erschienen, auf den melodischen Clean-Gesang im Wechselspiel mit dem Geschrei von Frontmann Andy Dörner, hat man dies etwas in den abgesetzt.

 

Okay, beim Opener „I Will Never Let You Down“ ist dieser Mix gleich Vorhanden, aber ansonsten auch nur noch bei drei weiteren Songs. Das tut dem Ganzen sehr gut, da der Clean-Gesang von Gitarrist Denis Schmidt eh immer etwas strange und nicht sonderlich gut war - gerade live ein wahrer Kraftarkt. So besinnen sich die Herren auf Andy Dörners  Geschrei, Gegrunze und sonstigen Output. Man hört deutlich, dass Andys Part von Platte zu Platte besser wird.

Neu bei Caliban sind auffallend viele Sampler, die dem Sound die richtige Würze geben. Dazu jede Menge Doublebass, Breaks und genügend Gründe zum abmoshen. Musikalisch sind Caliban wieder top. Keine Frage! Songs wie „Another Cold Day“ und „Nowhere To Run, No Place To Hide“ sind wirklich gelungene und vor selbstbwusttsein strotzende Songs. Anno 2007 wurde MetalCore -dank Caliban- endlich aus seinem überlangen Winterschlaf aufgeweckt. Es liegt auf der Hand, dass man „The Awakening“ als das überzeugendste Werk bezeichnen kann, welches Caliban bisher raus gebracht haben.

Info: www.calibanmetal.com

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