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(Inkubator/Soulfood) Mit CUTE IS WHAT WE AIM FOR schickt sich eine weitere junge – mit einem völlig indiskutablem Namen versehende - Gruppe dazu an, die empfindsamen Teenieherzen zu brechen:
Nach ihrer Gründung im Januar 2005 legen die vier smarten Jungs aus Buffalo nun bereits ihr Debüt vor, welches in Internetkreisen schon seit langem heiß gehandelt wurde. Dabei wäre es überspitzt, CIWWAF revolutionäre neue Ideen zu unterstellen, denn im Grunde mixen auch sie den immergleichen Soundcocktail, an dem sich schon ihre zahllosen Vorgänger bedient haben: Gemächlicher Powerpop trifft auf einprägsame Emo-Melodien, die sich, wie zum Beispiel im Opener „Newport Living“, dauerhaft im Gehörgang festsetzen. Durch teilweise geschickte Arrangements klingen CIWWAF streckenweise gar wie eine Miniaturausgabe von TAKING BACK SUNDAY (z.B. in „Sweat The Battle Before The Battle Sweats You“) allerdings in der zahmen Streichelzoovariante, denn wehtun werden und wollen die Vier niemanden…
Dennoch muss man den Cuties zugute halten, dass sie die Schmalzigkeit nie übertreiben, indem sie uns beispielsweise die obligatorische Streicherballade ersparen. Für die Produktion zeigt sich Matt Squire verantwortlich (PANIC AT THE DISCO, THRICE), welcher der Band ein angenehm reduziertes und trockenes Gewand verliehen hat. Allerdings stehen die sehr leicht verständlichen Lyrics von Sänger „Shaant“ eindeutig im Vordergrund, was der Gruppe laut Bandinfo auch überaus wichtig sei. Allerdings kann so zu Recht bemängelt werden, dass die Instrumentierung viel zu zahm ausgefallen ist und gerade die Gitarren gerne etwas mehr Druck hätten aufbauen können. Daher pendeln sich CIWWAF härtemässig irgendwo zwischen JIMMY EAT WORLD und DASHBOARD CONFESSIONAL ein, machen ihre Sache dabei aber keinesfalls schlecht. Besonders das megaeingängige „The Curse Of Curse“ ist ein nahezu perfekter Emohit, der die Mixtapes der weltweiten Emo-Nachwuchs-Community bereichern wird.
uch wenn es generell Blödsinn ist, Musik an einer Altersgrenze festzumachen, würde ich dennoch behaupten wollen, dass der Gehalt von “The Same Old Rush With A New Touch” jenseits der Volljährigkeit allmählich abnimmt. Shaant´s „own observations on life, love and teenage class struggle“ mögen vielleicht eurer kleinen Schwester zusagen, allerdings streifen sie auch gerne mal die Grenze zum Teeniekitsch („Risque“). Insgesamt ist das Album aber recht sympathisch geraten und durchweg hörbar (mit der erwähnten Einschränkung). Nicht umsonst haben sich CIWWAF bereits in den Billboard-Charts festgekrallt.
Info: www.cuteiswhatweaimfor.com
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