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(Roadrunner Records) Der neue große Fisch im Roadrunner Netz heißt Daath und kommt aus Atlanta, Georgia. Der ungewöhnliche Bandname stammt aus dem hebräischen und bedeutet Wissen. Auf der Grundlage eines kabbalistischen Konzeptes wollen sie mit The Hinderers die Psyche erkunden.
Dazu eignet sich selbstverständlich nichts besser als ein Mix aus Death-, Thrash- und Black Metal, wobei letzterer sich hauptsächlich atmosphärisch ausdrückt. Zum Ausruhen gibt es zwischendrin die ein oder andere Doompassage, zum Naserümpfen den, an einigen Stellen etwas zu intensiv eingesetzten, Synthesizer. Am Schlagzeug sitzt Kevin Talley, der zuvor schon bei Dying Fetus, Chimaira und Misery Index ordentlich die Felle verdreschen durfte. Doch nicht nur Talley beeindruckt durch handwerkliche Perfektion. Der Südstaatensechser zeigt sich auf The Hinderers druckvoll und energiegeladen, die Songs sind eigenständig und warten mit ein paar echten Highlights auf. Vom Metaleinheitsbrei der letzten Zeit wissen Daath sich ganz klar zu distanzieren, vollends überzeugend wirkt das Album dennoch nicht. Das liegt zum Teil an der etwas überambitionierten Produktion von James Murphy (ex-Death, Obituary, Testament), die The Hinderers äußerst kühl erscheinen lässt. Bei allem Respekt vor der technischen Versiertheit von Daath, ein bisschen organisch darf Metal auch 2007 noch klingen.
Wer sich live vom Können der Band überzeugen und sichergehen will, dass es sich bei Daath um echte Menschen und keine Maschinen handelt, hat schon bald Gelegenheit dazu. Ab April sind sie mit Unearth, Job for a Cowboy und Despised Icon unterwegs.
Info: www.daathmusic.com »
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