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DANKO JONES: Never Too Loud PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Dirk Briskorn   
Mittwoch, 20. Februar 2008

Image (Bad Taste Records/Soulfood) Danko Jones veröffentlicht mit Never Too Loud nunmehr sein sechstes Album. Dabei zeichnet es sich mehr und mehr ab, dass der gute Mann immer ruhiger wird. Schon bei der letzten Platte waren die ruhigeren Phasen mehr geworden, als zuvor. Genau hier setzt „Never Too Loud“ an.

Das Album enthält zum einen mit „Take Me Home“ ein gefühlvolles, ruhiges Stück, zum anderen aber auch zumindest immer wieder ruhigere, harmonischere Passagen wie z.B. bei „City Streets“. Unterm Strich bleibt Danko Jones aber unverkennbar. Schon der Opener „Code of the Road“ und „Still in High School“ sind schnell und aggressiv. Auch die Theme kreisen wie immer um schnelle Autos und Frauen, Alkohol und Party. Auf das bereits erwähnte „Take Me Home“ folgt „Let's Get Undressed“, wiederum ein Song der alten Schule. „King Of Magazines“ wirkt schon geradezu poppig. Na klar, dreckige Gitarrenriffs im Vordergrund, aber das Stück wird nicht unter Volldampf gespielt und die Melodie ist geradezu catchy. Bei „Forest For The Trees“ singt John Garcia von Hermano und dass er auch anderweitig mitgewirkt haben dürfte, merkt man sofort. Der Song treibt relativ träge vor sich hin, die Gitarren haben teilweise schon etwas geradezu Hypnotisches. Das Stück wirkt auf Anhieb vielschichtiger als die übrigen, so was wie einen Spannungsbogen hat Seltenheitswert bei Danko Jones. Der Wandel vollzieht sich langsam, alte Fans werden wohl nicht abgeschreckt. Wem Danko Jones bisher aber einfach zu klischeebeladen war, kann einen weiteren Versuch starten. Der Mann probiert Neues und das ist grundsätzlich zu begrüßen. Die Songs sind top, die Produktion astrein. Let's rock!

Info: www.dankojones.com
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