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(Century Media) Mit ihrem vorletzten Album „The Great Collapse“ gehörten FEAR MY THOUGHTS noch zur Elite der deutschen Metalcoreszene, knapp drei Jahre später lassen sie den Core ganz weit hinter sich und besinnen sich auf ihre Wurzeln.
Metal heißt die neue (alte) Mission und das mit vielen Ausrufezeichen. Wollten sich die Fünf zu Beginn mit FEAR MY THOUGHTS nur einen Ausgleich zu ihren bestehenden Metalbands schaffen, gilt sechs Jahre später die Devise alles zurück auf Anfang. Nachdem gerade im letzten Jahr die Vorbehalte bezüglich der Eintönigkeit und Unbeweglichkeit des Metalcores und seiner Szene immer lauter wurden, zeigen FEAR MY THOUGHTS einen neuen Weg auf. Die Band hat sich entschieden. Musikalisch - und damit auch zum Weitermachen. Denn eins ist klar, ohne diese Entwicklung wäre es still um die Badener geworden.
Vulcanus zollt alten Thrash Metal Helden Tribut („Blankness“, „Survival Scars“), bedient sich am Death Metal („Accelerate or Die“, „Stamp of Credence“), schleust zu Gunsten der Atmosphäre ein Keyboard ein („Culture of Fear“, „Vulcanus“) und scheut sich nicht vor eingängigen Hooks („Soul Consumer“).
Alte Fans werden sich vermutlich vor den Kopf gestoßen fühlen, oder aber endlich anfangen, sich mit Metal auseinander zu setzen. Alle anderen erwartet eine abwechslungsreiche Platte, die von Mal zu Mal wächst und viele überraschende Details bereit hält. So zum Beispiel die Gastauftritte der Destruction Thrasher Schmier und Mike.
Info: www.fearmythoughts.com
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