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GOLDFINGER: Hello Destiny PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Markus Tils   
Sonntag, 4. Mai 2008

Image (SideOneDummy Records) John Feldmann hat Bands wie The Used und Story Of The Year entdeckt, diese und noch weitere wie Good Charlotte, Atreyu oder Hilary Duff produziert und obendrein mit seiner eigenen Band Goldfinger diverse Alben veröffentlicht.

 

Die waren jedoch nie so erfolgreich wie seine Arbeiten als Produzent. Gerade hierzulande denkt man bei Goldfinger doch eher an ihr Nena-Cover von „99 Luftballons“ alias „99 Red Balloons“, mit dem sie im Jahr 2000 so etwas wie einen Hit hatten und auf Platz 39 der Single Charts landeten. Das Kuriose dabei ist, dass das dazugehörige Album „Stomping Ground“ in den Staaten völlig floppte und dank der Single in Europa erfolgreich war. Dennoch: Die weiteren Veröffentlichungen von Goldfinger sind relativ spurlos an der Hörerschaft vorbeigegangen und John Feldmann fiel eher als Produzent diverser Emocore-Kapellen auf als mit Goldfinger.

Bei SideOneDummy freut man sich natürlich, dass man jetzt eine Band wie Goldfinger am Start hat. Ändert aber nichts daran, dass das Schicksal, welches sinngemäß mit „Hello Destiny“ begrüßt wird, dafür sorgt, dass Goldfinger weiterhin eine nette US-Durchschnitts Pop-Punkband ist und bleibt. Die Songs sind nett verpackt, ein bisschen Ska-Punk hier und Punkrock da und immer wieder der erhobene Zeigefinger des Peta-Vorzeigeaktivisten. Dazu einige Gäste wie z.B. Ian Watkins (LostProphets) bei „War“ und bei „Handjob For Jesus“, Bert McCracken (The Used) und Monique Powell (Save Ferris) runden „Hello Destiny“ ab.

Als Produzent und A&R mag Feldmann begnadet sein, doch mit seiner eigenen Band ist er leider nur Durchschnitt. Somit bleibt auch weiterhin sein größter Hit „99 Red Balloons“ uns in Erinnerung.

Info: www.goldfingermusic.com

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