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HARRISONS: No Fighting In The War Room |
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Platten -
Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Felix Neumann
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Mittwoch, 20. Februar 2008 |
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(Groenland/ Cargo) Der Verschleiß an britischen Bands ist in den letzten Jahren ebenso groß geworden wie das schier unerschöpfliche Kontingent, das die Insel zu bieten hat. Es wird gehyped, es wird gejubelt, aber ebenso schnell wird wieder vergessen. In dieses Muster scheinen sich Harrisons aus Sheffield nahtlos einzufügen. Vor knapp zwei Jahren mopsten sich die jungen Briten das Schild der örtlichen Hauptstraße und hören seit jeher auf eben diesen Straßennamen.
Der Sound, den sie auf ihrem Debüt „No Fighting In The War Room“ präsentieren, erinnert an eine Symbiose aus den Sheffielder Lokalhelden Arctic Monkeys, den Dogs aus London und alten Größen wie The Clash: Punkrock eben. Über alles legt sich der graue Schleier des tristen Alltags der britischen Working Class. Soll nicht heißen, dass es auf „No Fighting In The War Room“ nichts zu feiern gibt. Ganz im Gegenteil: Mit „Dear Constable“, „Take It To The Mattress“ oder “Monday’s Arms” sind den vier Musikern erstaunlich gute und eingängige Hits für die Indie-Tanzfläche gelungen: Kratzige Stimme, Texte, frei von sinnlosem Rumschwadronieren, und kantige Gitarrenriffs. Zwischen all den Lichtblicken der Platte befindet sich mit „Wishing Well” der einzige schwache Song. Ansonsten Post Punk par excellence.
Gutes Album hin oder her, die musikalische Vormacht in Sheffield bleibt trotz eines starken Debüts der Harrisons bei den Arctic Monkeys. Aber das Potenzial für weitere Erfolge ist ohne Frage erkennbar. Da kann man nur hoffen, dass nach dem Jubeln nicht das Vergessen auf den Fuß folgt. Harrisons haben es in der Hand. Der Hype geht weiter…
Info: www.harrisonroad.co.uk »
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