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ILL NINO: Enigma PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Dirk Briskorn   
Dienstag, 25. März 2008

Image (Cement Shoes Records) Ill Nino sind wieder zurück! Das neue Album „Enigma“ wurde lange erwartet, fast schon abgeschrieben. Dennoch, jetzt präsentiert die Band gut 50 Minuten lang ihren typischen Mix aus NuMetal und Latino-Rhythmen.

 

Das bewährte Konzept bietet soweit also keine allzu großen Überraschungen, aber die Jungs aus New Jersey feilen weiter an der Perfektion ihres Stils und kommen ihm mit jedem Album ein Stück näher. Zudem verzichtet die Band größtenteils auf die Mainstream Elemente, wie sie zuletzt auf „One Nation Underground“ zu finden waren. Das Ergebnis: Das Album ist wieder eine Spur härter.

Der Opener „The Alibi of Tyrants“ bietet direkt Akustik- und Percussion-Elemente, steigert sich dann aber zu einem aggressiven und pulsierendem Ende. „Pieces of the Sun“ und „Finger Painting (With the Enemy)“ werden darüber hinaus noch von tonnenschweren Riffs dominiert. Ansonsten sticht vor allem das akustische und verhältnismäßig gefühlvolle Stück „Me Gusta La Soledad“ hervor. Diese Mischung zieht sich durch das ganze Album, wird allerdings in den Arrangements desöfteren variiert. So kommt, obwohl man den Stil der Band ja inzwischen kennt, keine Langeweile auf und es gibt immer wieder etwas zu entdecken. Darüber hinaus ist das Album durchweg sehr gut produziert, vor allem die aggressiveren Gesangsparts springen einen geradezu aus der Box an.
Fazit: Nichts wirklich Neues, aber doch eine Schippe härter als der Vorgänger und ein vor Spielfreude strotzendes Album.

Info: www.illnino.com
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