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JAN BÖTTCHER : Vom anderen Ende des Flures |
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Platten -
Aktuelle Plattenkritiken
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Geschrieben von Nici Malik
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Sonntag, 27. Juli 2008 |
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KOOK/Broken Silence) Nicht nur HERR NILSSON-Fans erwarten sie sehnsüchtig: die erste Songwriter-Solo-Platte des Autors und Musikers - welcher bei der berliner Band HERR NILSSON für Gesang und auch teilweise für die Gitarre zuständig war - JAN BÖTTCHER.
Seine neue Platte, welche den Namen "Vom anderen Ende des Flures" trägt, wird erfreulicherweise schon bald für alle in der Hand zu halten und in den CD-Player zu legen sein. Nicht zuletzt wird man die Platte JAN BÖTTCHERS auch lieben müssen.
Gleich beim ersten Anhören der Platte ist man von der sprachlichen Geschicklichkeit des Mannes überwältigt. Kein Wunder, der Mann ist ja auch Autor! Und kein schlechter! Denn für einen Auszug aus "Nachtglühen" (Rowohlt, März 2008), seinem aktuellen Roman, gewann er im Jahre 2007 den Ernst Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt! Die Chansons, die sich auf dem Album befinden, lassen sich einen zwischenzeitlich an OLLI SCHULZ UND DER HUND MARIE, FUNNY VAN DANNEN aber auch an GISBERT ZU KNYPENHAUSEN erinnern, musikalisch wie auch textlich, doch hat die Platte “Vom anderen Ende des Flures” auch seine ganz eigenen und auch schönen Eigenheiten. Besonders geeignet ist das ruhige Album um warme Sommerabende ausklingen zu lassen, allein und zusammen auf dem Balkon/Dach/auf der Terrasse sitzend. Trotz dem diese Platte ruhig ist, ist sie doch sehr vielfältig. Schwermütig aber auch federleicht. Wem das nicht genug ist, wer sich damit nicht zufrieden gibt, der darf sich bei folgenden Zeilen aus dem Werke JAN BÖTTCHERS angesprochen fühlen: “Die Vielfalt kommt nach jeder Illusion Die Vielfalt ist der allerletzte Lohn Sie macht alle Götter klein Sie holt jeden Menschen ein Sie wird niemanden befreien” In diesem Sinne!
Info: www.myspace.com/herrnilssonpop »
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