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MACHINE HEAD: The Blackening PDF Drucken E-Mail
Platten - Aktuelle Plattenkritiken
Geschrieben von Dirk Briskorn   
Sonntag, 11. März 2007

Image (Roadrunner Records) The Blackening: 8 Songs und über 61 Minuten Spieldauer. Das hört sich mächtig an. Der Opener hat direkt mehr als 10:30 Minuten Länge und beginnt daher auch gemächlich.

 

Ein langes Intro, und dann bricht der Song los. Stakkato Riffs, das markante Schimpfen von Rob Flynn, wir sind zu Hause. Nach ca. 5 Minuten wird der Song etwas träger, steigert dann wieder langsam die Aggression, ausuferndes Gitarrensolo, zunächst rhythmischer dann ruhiger Übergang ins Finale. Da brechen dann noch mal alle Dämme bevor der Song langsam ausklingt. Wow, also viel mehr kann man nicht in einen Song packen.

Der zweite Song „Beautiful Mourning“ ist schnell und mit knapp 5 Minuten der kürzeste auf dem Album. Jeder der folgenden Songs zeigt sich enorm vielseitig, gespickt mit Soli und Tempowechsel. The Blackening ist mit Sicherheit das ambitionierteste und komplexeste Werk der Band. Wenn man etwas vermissen kann, dann die explosionsartigen Knalleffekte, die sich in den großen vergangenen Werken, wie z. B. „Imperium“ oder „Davidian“, fanden.
Zum Abschluss geht es mit „A Farewell To Arms“ noch mal über die volle Distanz von 10 Minuten. Das reicht dann aber auch, auf Dauer wird es regelrecht anstrengend.
Technisch haben wir hier ein tolles Album. Das Songwriting ist abwechslungsreich und generell große Klasse. Die letzte Begeisterung bleibt aber leider aus, vor allem weil der Hörer an manchen Stellen einfach etwas von der Länge und Komplexität erdrückt wird.

Info: www.machinehead1.com
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